Trump rutscht auf Rekordtief – diese Probleme werden ihm zum Verhängnis

Stand: 02.08.2026, 06:30 Uhr

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Trump fällt in mehreren Umfragen auf Rekordtiefs – Wirtschaft und Iran-Krieg belasten seine öffentliche Wahrnehmung.

Washington – Donald Trump steht nicht gut da. Mehrere neue Umfragen zeigen den US-Präsidenten auf dem Tiefpunkt seiner bisherigen Amtszeiten. Vor allem der Krieg gegen den Iran, steigende Benzinpreise und die wirtschaftliche Lage belasten seine Werte. Viele Amerikaner werfen Trump zudem vor, sich nicht genug um ihre täglichen Probleme zu kümmern.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.

Nur noch 32 Prozent der registrierten Wähler sind mit Trumps Amtsführung zufrieden. 58 Prozent lehnen sie ab, zehn Prozent äußerten keine Meinung. Das ist sein bislang schlechtester Wert in einer Erhebung der Quinnipiac University, wie aus der am Mittwoch (29. Juli) veröffentlichten Umfrage hervorgeht.

Trump rutscht auf ein Rekordtief – diese Probleme werden ihm zum Verhängnis

Trump fällt in mehreren Umfragen auf Rekordtiefs – Wirtschaft und Iran-Krieg belasten seine öffentliche Wahrnehmung. © © IMAGO / ZUMA Press / Archivbild

Selbst in der eigenen Partei bröckelt die Unterstützung. Zwar stellen sich noch 76 Prozent der Republikaner hinter Trump. Ende Juni waren es jedoch 85 Prozent. Unter unabhängigen Wählern stieg die Ablehnung im selben Zeitraum von 59 auf 67 Prozent.

Trump verliert auch bei Republikanern

Eine Umfrage des US-Senders CNN zeichnet ein ähnliches Bild. Demnach billigen 34 Prozent der Erwachsenen Trumps Arbeit, während 66 Prozent unzufrieden sind. Der Zustimmungswert entspricht seinem bisherigen Tief nach dem Angriff auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021.

Besonders deutlich fällt die Intensität der Ablehnung aus. Die Hälfte der Befragten lehnt Trumps Arbeit entschieden ab. Nur 15 Prozent stimmen ihm uneingeschränkt zu. Beide Werte markieren laut CNN Negativrekorde innerhalb seiner bisherigen Amtszeiten.

Auch die Begeisterung seiner Anhänger lässt nach. Zwar unterstützen 78 Prozent der Republikaner den Präsidenten grundsätzlich. Doch lediglich 19 Prozent freuen sich auf den weiteren Verlauf seiner zweiten Amtszeit. Im vergangenen Frühjahr waren es noch 38 Prozent.

Wirtschaft und Iran-Krieg drücken die Werte

Trump bekommt in nahezu allen abgefragten Politikfeldern schlechte Noten. Bei der Wirtschaft billigen laut Quinnipiac 34 Prozent sein Vorgehen, 62 Prozent lehnen es ab. Beim Handel liegt die Zustimmung bei 37 Prozent. Noch schlechter schneidet der Präsident beim Iran ab: Nur 28 Prozent unterstützen seinen Kurs, 66 Prozent nicht.

Die Wirtschaft belastet Trump besonders stark. 71 Prozent bewerten den Zustand der US-Wirtschaft als mäßig oder schlecht. Fast jeder Zweite sagt, finanziell schlechter dazustehen als vor einem Jahr. Nur 34 Prozent berichten von einer Verbesserung.

Hinzu kommt der inzwischen sechs Monate dauernde Krieg gegen den Iran. Trump hatte den Angriff im März als „kurzen Ausflug“ dargestellt. Eine zwischenzeitliche Waffenruhe erklärte er am 10. Juli für beendet. Danach stieg der Benzinpreis laut US-Zeitung Washington Post um 32 Cent auf mehr als vier Dollar je Gallone – umgerechnet rund 3,48 Euro.

In der CNN-Umfrage sagen 74 Prozent, Trump habe keinen klaren Plan für den Iran. Rund zwei Drittel glauben, seine Militärentscheidungen hätten den USA geschadet. 73 Prozent werfen ihm vor, sich nicht ausreichend mit den wichtigsten Problemen des Landes zu beschäftigen.

Das könnte den Republikanern bei den Kongresswahlen im November schaden. Eine Umfrage der Washington Post und des Instituts Ipsos zeigt, dass republikanische Wähler derzeit deutlich weniger sicher zur Wahl gehen wollen. Vor allem moderate Trump-Unterstützer und Kritiker innerhalb der Partei zögern. Der Erhebung zufolge sind republikanische Wähler derzeit zehn Prozentpunkte weniger sicher, im November tatsächlich abzustimmen.

Quellen: CNN, Quinnipiac University, Washington Post, nif/red.