J.J. French (Twisted Sister): „Niemand ist unersetzlich.“

17. September 2026 von

Heidi Skrobanski

Seit Ende August sind Twisted Sister auf Tour, jedoch mit Sebastian Bach anstelle von Dee Snider – für einige Fans Grund zum Stänkern.

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Es waren große Neuigkeiten für Twisted Sister-Fans vergangenen Herbst, als die Band eine Reuniontour ankündigte. Doch dann folgte der Dämpfer: Dee Snider kann aus gesundheitlichen Gründen nicht daran teilnehmen. Mit dem früheren Skid RowFrontmann Sebastian Bach hilft jedoch ein mehr als fähiger Sänger – und außerdem langjähriger Freund der Band – aus. Obendrein hat Bach Sniders Segen und wurde persönlich von ihm für den Posten ausgewählt.

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Trotzdem scheint der Sängerwechsel dennoch einigen zu missfallen, obwohl Bach tatsächlich einen guten Job macht. Kürzlich war Gitarrist Jay Jay French zu Gast im Podcast Rock City Live. Auf den ersten gemeinsamen Auftritt mit Sebastian Bach zurückblickend, hat French nichts als Lob übrig. Nicht nur sei der Sänger äußerst sympathisch und witzig, sondern auch ein Profi – „jemand, der das wirklich beruflich macht, ein echter Superstar ist und auch für sich genommen ein großartiger Performer.“

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Dann geht der Gitarrist auf jene ein, die meinen, Dee Snider sei unersätzlich. Dazu meint er: „Niemand ist irgendwo unersetzlich. Wirklich nicht. Wenn also Freddie Mercury von Queen – der wohl unbestritten größte Sänger der Rock-Geschichte – durch jemanden wie Adam Lambert ersetzt wird, der von ‚American Idol‘ kommt … Ich meine, man muss sich nur mal vor Augen führen, wie absurd das ist.“

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Jay Jay French betont zudem, er habe „nie daran gezweifelt“, dass Sebastian Bach der Aufgabe als Sänger von Twisted Sister gewachsen sei. Dennoch könne er eine gewisse Skepsis nachvollziehen, da er selbst bei einigen Kapellen eine ähnliche Meinung vertritt. Wen er nicht verstehen könne, seien jene, die sich brüskieren, obwohl sie um die Umstände wissen und sich diesen willentlich aussetzen. „Niemand zwingt einen, irgendwo hinzugehen“, meint French, und fügt hinzu. „Wer sich keine Platte anhören will, lässt es eben bleiben. Wer nicht zu einem Konzert gehen will, geht nicht hin.“ 


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