Unglück am „Hangover“-Turm auf Oktoberfest: Mitarbeiter stirbt nach Unfall an Freefall-Tower – Kann Fahrgeschäft wieder öffnen?
Unglück am „Hangover“-Turm auf Oktoberfest Mitarbeiter stirbt nach Unfall an Freefall-Tower – Kann Fahrgeschäft wieder öffnen?
22.09.2026 · 10:56 Uhr
Polizeibeamte und Rettungskräfte sind am Unglücksort auf dem Oktoberfestgelände in München im Einsatz.
Foto: Felix Hörhager/dpa/Felix Hörhager
Update | München · Ein tödlicher Unfall an einem Freefall-Tower überschattet das Münchner Oktoberfest. Noch sind viele Fragen offen – auch die, wie es mit dem betroffenen Fahrgeschäft weitergeht.
Nach dem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower auf dem Münchner Oktoberfest ist noch unklar, wie es mit dem Fahrgeschäft weitergeht. Dort war die Betroffenheit unter den Mitarbeitern nach dem Tod eines Kollegen groß. Er könne noch nichts zu dem Vorfall und dazu, wie es für seinen „Hangover“ nun auf der Wiesn weitergeht, sagen, betonte der Betreiber. Derzeit liefen Besprechungen.
Ein 52-jähriger Mitarbeiter war am Montag nach dem Unfall an dem Freefall-Turm im Krankenhaus gestorben. Bei dem Fahrgeschäft rauschen Fahrgäste in einer Gondel aus hoher Höhe nach unten.
Der Mitarbeiter des Fahrgeschäfts - ein 52 Jahre alter Mann - habe sich wohl in einem Bereich aufgehalten, in dem er nicht hätte sein sollen, hatte es am Abend geheißen. Er sei dann getroffen, möglicherweise auch eingequetscht worden. Der Mann wurde reanimiert und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo er dann später starb.
Der Bereich rund um das Fahrgeschäft wurde für den großen Rettungseinsatz abgesperrt. Die Polizei bat Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.
Der 85 Meter hohe „Hangover Tower“, an dem sich der Unfall ereignete, war im Juli auch eine der Attraktionen bei der Rheinkirmes in Düsseldorf. An dem Turm werden die Mitfahrenden zunächst in die Höhe gefahren. An der höchsten Stelle wird die sich drehende Gondel ausgeklinkt und fällt an der Mittelschiene entlang schnell dem Boden entgegen, bis sie durch Magneten gebremst wird. Örtlichen Medien zufolge ist der „Hangover“ seit 2022 auf der Wiesn. Der „Hangover“ ist das höchste Fahrgeschäft dieser Art auf der Münchner Veranstaltung.
Zweiter Vorfall seit dem Wochenende
Das 191. Oktoberfest läuft seit Samstagmorgen und dauert bis zum 4. Oktober. Jährlich kommen mehr als sechs Millionen Besucher auf das Volksfest, das als größtes der Welt gilt. Etwa 600 Polizeibeamte und Hunderte Ordner sind rund um das Fest im Einsatz.
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