Unwetter: Überflutungen und Muren nach Unwetter in Österreichs Urlaubsregionen

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Im österreichischen Zillertal sind nach heftigen Unwettern Schlamm, Geröll und Gestein abgegangen. Mehrere Straßen waren vorübergehend nicht befahrbar.

Quelle: DIE ZEIT, dpa,

akm

Aktualisiert am 7. August 2026, 13:09 Uhr

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Über die Ufer getretener Tobersbach in Uttendorf im Bundesland Salzburg: Heftige Unwetter haben in Teilen Österreichs schwere Überschwemmungen ausgelöst. © Expa/​ fk/​dpa

Heftige Unwetter haben in den westlichen Bergregionen Österreichs Überschwemmungen und Murenabgänge verursacht. Besonders betroffen war die beliebte Urlaubsregion Zillertal in Tirol. Dort gingen am Donnerstagabend nach Angaben der Polizei drei Muren ab. Dabei rutschten große Mengen aus Schlamm, Geröll und Gestein die Hänge hinunter und verschütteten mehrere Straßen. Einige Straßen waren dadurch vorübergehend nicht mehr befahrbar.

Auch in Innsbruck und Kitzbühel mussten Feuerwehrleute wegen überfluteter Keller und Straßen ausrücken, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Verletzt wurde demnach niemand.

Im Bundesland Salzburg sorgten die heftigen Regenfälle ebenfalls für Überschwemmungen und Murenabgänge. In Uttendorf trat der Tobersbach über die Ufer und floss teilweise durch den Ort. Dabei wurden Straßen mit Schlamm und Geröll bedeckt. 

In den beliebten Tourismusorten Dorfgastein und Bad Gastein gingen zudem Muren ab. Auf einer Berghütte in den Bergen oberhalb von Bad Gastein saßen nach Angaben des Senders ORF insgesamt elf Menschen fest, weil die Wege durch die Unwetter unpassierbar geworden waren. Sechs Wanderer wurden am Donnerstagabend mit einem Hubschrauber ins Tal gebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hütte blieben vor Ort.