„Nicht so gut“: Joshua Kimmich motzt nach Supercup-Triumph des FC Bayern
Unzufriedener Joshua Kimmich poltert nach Supercup-Triumph gegen BVB
Stand: 23.08.2026, 06:56 Uhr
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Der FC Bayern hat den ersten Titel der neuen Saison eingefahren. Trotz des Sieges im Supercup gegen Dortmund hebt Joshua Kimmich den warnenden Finger.
Dortmund – Der erste Titel der Saison 2026/27 ist da. Der FC Bayern gewann am Samstagabend den Supercup gegen Borussia Dortmund mit 2:1. Auch Trainer Vincent Kompany, der nach dem Schlusspfiff durch ein beherztes Flitzer-Einsteigen auffiel, durfte feiern. Über weite Strecken hatten die Münchner die Partie kontrolliert – aber phasenweise eben auch einiges zugelassen. Joshua Kimmich legte daher den Finger in die Wunde.

Neuzugang Nathaniel Brown bestätigte seinen starken Eindruck aus der Vorbereitung und brachte die Bayern in der ersten Halbzeit in Führung. Michael Olise legte unmittelbar vor dem Seitenwechsel nach. Klingt nach einer perfekten ersten Halbzeit – nicht aber für Kimmich. Am Sky-Mikrofon sagte er: „Ich fand ehrlicherweise schon die erste Halbzeit nicht so gut. Natürlich führen wir da mit 2:0.“
Bayern-Superstar Kimmich übt Kritik nach Supercup-Auftritt
Eine Schelte nach einem Titelgewinn? Der 31-Jährige erklärte, wieso er nicht vollends glücklich sein kann. „Wir sind schon zufrieden, dass wir gewonnen haben. Aber von der Art und Weise sind wir schon noch weit weg. Da haben wir noch sehr, sehr viel Arbeit vor uns.“ Eine Eigenschaft, die seine Teamkollegen und Trainer Vincent Kompany sehr schätzen dürften – rundherum zufrieden ist Kimmich selten.
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Die Dortmunder belohnten sich in der 75. Minute für eine couragierte zweite Hälfte, der Anschlusstreffer von Fabio Silva aber kam zu spät. „Wir waren nicht so aktiv mit dem Ball, haben es nicht immer geschafft, uns so zu unterstützen. Wir haben auch zu viel zugelassen, vor allem nach Flanken. Da müssen wir uns deutlich verbessern. Auch, dass wir es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft haben, das Spiel zu kontrollieren und zu beruhigen“, urteilte Kimmich.
Die Ansprüche beim deutschen Rekordmeister sind hoch. Im kommenden Jahr möchten sich die Roten ihren Traum von der Champions League erfüllen. Dafür muss alles passen, das weiß auch Kimmich. „Da wäre schon einiges möglich gewesen, der BVB hatte schon Ballverluste, die wir besser bestrafen könnten. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht unbedingt mit der Art und Weise“, unterstreicht er. Die Bundesliga also fürchtet bald noch stärkere Bayern. (is)