USA: Vertrauen in Trump laut Umgrage auf Rekordtief

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Weitere Umfrageschlappe für Trump


Aktualisiert am 19.10.2026 - 00:51 UhrLesedauer: 1 Min.

Trump verliert in einer neuen Umfrage an Vertrauen. Er hält an seinem Bündnis mit Netanjahu fest. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Trump verliert weiter Vertrauen bei Amerikanern

Wenige Wochen vor dem Wahltag sind 71 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner der Meinung, das Land bewege sich in die falsche Richtung. Das ist der höchste Wert in der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump und zeigt, wie düster die Stimmung im Land ist, mit der seine Partei in die Zwischenwahlen geht. Das geht aus einer neuen Umfrage der NBC News hervor, die mit SurveyMonkey durchgeführt wurde. Erstmals in Trumps zweiter Amtszeit sackte der Anteil derjenigen, die das Land auf dem richtigen Weg sehen, in den Bereich unter 30 Prozent.

Trumps Zustimmungsrate sank unter den Erwachsenen in den USA auf 34 % – ein Tiefstand in seiner zweiten Amtszeit in dieser Umfrage –, während seine Ablehnungsrate auf 66 % stieg. Ein weiteres Warnsignal: Die Umfrage ergab, dass eine Mehrheit (51 %) der Befragten seine Amtsführung "ausgesprochen ablehnt" – ein Höchststand in seiner zweiten Amtszeit.

Trump spricht Wahlempfehlung für Netanjahu aus

US-Präsident Donald Trump hat dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu seine Unterstützung bei der anstehenden Parlamentswahl ausgesprochen. Netanjahu sei ein großartiger "Partner für Frieden" im Kampf gegen den Iran gewesen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social über den Mann, mit dem er den Krieg gegen den Iran Ende Februar gemeinsam begann. Die Islamische Republik sei sowohl militärisch als auch finanziell zerstört worden und sofern sie ihren Kurs nicht rasch ändere, werde man diese Aufgabe bald zu Ende bringen, drohte Trump in Richtung Teheran.

"Wenn Israel die falsche Führungsperson hat – und das wäre jede andere als Bibi –, wird Amerika diese Arbeit selbst übernehmen müssen, und ich bin nicht geneigt, das zu tun." Netanjahu habe sich angesichts enormen Widerstands, auch aus dem eigenen Land, als stark, mutig und brillant erwiesen, lobte Trump. Er sei genau die Art von Partner, den die USA von Israel erwarteten. "Bitte betrachten Sie dieses Schreiben als Ausdruck meiner uneingeschränkten und vollumfänglichen Unterstützung für Bibi Netanjahu bei seinem bevorstehenden erneuten Antritt zur Wahl des Ministerpräsidenten Israels", schrieb Trump.

Knapp anderthalb Wochen vor der israelischen Parlamentswahl am 27. Oktober beantwortete der US-Präsident damit eine Frage, die er sich zuvor monatelang offengelassen hatte. Mitte Juni etwa sagte er nach Angaben des israelischen Senders Kan in einem Interview, er werde Netanjahu bei der Wahl wahrscheinlich unterstützen, aber müsse erst einmal abwarten, wer kandidiere. Trump fügte damals hinzu, er habe ein gutes Verhältnis zu Netanjahu, aber dieser müsse vernünftiger handeln. Nachdem Trump und Netanjahu den Krieg gegen den Iran gemeinsam begonnen hatten, schienen im weiteren Verlauf des Konflikts unterschiedliche Interessen der beiden zutage zu treten. Der US-Präsident äußerte dann in ungewohntem Maße öffentliche Kritik an Netanjahu.

Landesweite Proteste gegen Donald Trump

Zweieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA haben landesweit zahlreiche Menschen gegen Präsident Donald Trump demonstriert. Die Proteste unter dem Motto "No Kings" (Keine Könige) vom Samstag richteten sich gegen die Politik und den Regierungsstil des Rechtspopulisten – und sollten vor den sogenannten Midterms am 3. November Wähler mobilisieren.

Landesweit – von New York bis Los Angeles und in Großstädten wie Chicago, Philadelphia und Minneapolis – wurden tausende Protestveranstaltungen abgehalten. Anstelle von Großkundgebungen setzten die Organisatoren dieses Mal auf Autokorsos mit Hupkonzerten, Konzerte und Nachbarschaftstreffen.

"Trump zerstört Amerika" und "Demokratie, nicht Autokratie" stand auf einigen Schildern in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. In Houston im US-Bundesstaat Texas zog eine Menschenmenge durch die Straßen und trug ein Banner mit der Aufschrift "Widersteht aller Korruption" sowie Schilder mit den Aufschriften "Kriegsverbrechen verdecken keine Sexualverbrechen" und "Zähmt den verrückten König – wählt blau", in Anspielung auf die Farbe der Demokratischen Partei. In Los Angeles gingen die Menschen in einem Protestmarsch bis zum Rathaus, wo sie Plakate mit der Aufschrift "Keine Könige" sowie "Auch keine Idioten" hoch hielten.

Die Protestbewegung "No Kings" macht seit dem vergangenen Jahr gegen Trump mobil. Die Teilnehmer werfen dem 80-jährigen Präsidenten, dessen zweite Amtszeit Anfang 2025 begonnen hatte, eine autoritäre Regierungsführung und eine Aushöhlung der US-Demokratie vor. Zu Massenkundgebungen gegen den Republikaner Ende März waren laut der Bewegung landesweit mindestens acht Millionen Menschen geströmt.

Rubio verteidigt Aussetzung neuer Sanktionen gegen Russland

Die umstrittene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, ein bereits verabschiedetes Gesetzespaket mit neuen Sanktionen gegen Russland auf unbestimmte Zeit auszusetzen, hat sein Außenminister Marco Rubio verteidigt. Vor Journalisten sagte er am Samstagabend (Ortszeit) vor seinem Abflug nach Usbekistan auf Nachfrage, Trump wolle nun erst einmal analysieren lassen, welche Auswirkungen die darin vorgesehenen Zölle und Sanktionen auf die Weltwirtschaft und auch auf die US-Wirtschaft hätten. Er sprach dabei von einem Bedenkzeitraum von 60 Tagen, in denen diese Analyse jetzt erfolgen solle.

Rubio verwies auf die aktuellen Konflikte und Kriege weltweit, die negative Folgen für Welthandel und Energieversorgung hätten, "nicht nur der Iran und die Straße von Hormus, sondern auch die sich häufenden Angriffe der Huthis auf Saudi-Arabien und natürlich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, wo Energieanlagen angegriffen werden". All das wirke sich auch auf Energiepreise aus. Trump selbst hatte am Freitag die Aussetzung des Gesetzes damit begründet, dass dies "zum jetzigen Zeitpunkt im nationalen Interesse" der USA liege.

Zacharia gibt gerade Interview – dann klopft es an der Tür

Es war eine bemerkenswert kurze Zeit für Katie Zacharia auf dem Posten der Sprecherin des Weißen Hauses. Nach nur fünf Tagen entließ US-Präsident Donald Trump die Juristin am Freitag wieder. Zu holprig war ihr erster Auftritt vor der Presse verlaufen, zu viele Angaben zu ihrem Lebenslauf stimmten nicht. Nun berichtet das "Wall Street Journal" von dem Moment, als Zacharia gefeuert wurde.

Demnach gab Zacharia einem Reporter der Zeitung gerade ein Interview in ihrem Büro im Weißen Haus, um über ihre Pläne als Trump-Sprechin Auskunft zu geben. Es sei Freitagmittag, kurz vor 13 Uhr Ortszeit gewesen, so das "Wall Street Journal". Dann habe es an der Tür geklopft. Jason Miller habe hereingeschaut, ein hochrangiger Berater des Präsidenten. "JD will mit uns reden, und zwar jetzt", sagte Miller dem Bericht zufolge und bezog sich dabei auf JD Vance, den US-Vizepräsidenten. Zacharia habe mit Miller das Büro verlassen – und sei nie wieder gekommen.

Zur selben Zeit, als Zacharia zu Vance gerufen wurde, habe Trump Reportern vor dem Weiß Haus gesagt, dass er Zacharia in einem Gespräch am Vormittag den Rücktritt nahegelegt habe, heißt es in dem Bericht. Die Entscheidung, ob sie bleiben oder gehen wolle, habe er allerdings ihr überlassen, behauptete Trump. Doch kurz nach dem Auftritt des Präsidenten bestätigten sich die Meldungen, dass Zacharia ihren Posten räumen müsse.

Trump will Ozean umbenennen – Google blockt angeblich ab

Mit der Schilderung seines angeblichen Versuchs, einen Ozean nach ihm zu benennen und Googles Blockade der Idee, hat US-Präsident Donald Trump seine Anhänger begeistert. Bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Georgia behauptete er, in einem Gespräch mit Vertretern des Internetkonzerns vorgeschlagen zu haben, den Atlantik oder den Pazifik in "Trump Ozean" umzutaufen. Daraufhin hätten diese empört gesagt: "Jetzt reicht's. Jetzt ist Schluss. Wir machen das nicht mehr mit."

Zuvor hatte Trump 2025 per Dekret bereits den Golf von Mexiko in "Gulf of America" umbenannt, im August dieses Jahres folgte der Ontariosee an der Grenze zu Kanada mit dem Namen "Lake America". Google Maps übernahm beide Änderungen für Nutzer in den USA.

Trump sagte vor seinen Anhängern, er habe Google eine Karte mit der Beschriftung "Trump Ozean" geschickt. Allerdings hätten die Verantwortlichen das abgelehnt: "Sir, hören Sie, okay, das können wir nicht machen. Ozeane sind etwas anderes. Sie erstrecken sich über viele, viele Länder." Trump sagte, dass er es ohnehin nur als Scherz gemeint habe – dieses Mal. Allerdings schob er hinterher: "Auch wenn es nicht die schlechteste Idee war, die ich je hatte." Ob sich der Austausch mit Google tatsächlich so ereignet hat, war zunächst unklar.

Abgeordnete wollen Trumps Deal mit Putin stoppen

Der Abgeordnete Gregory Meeks hat am Freitag einen Gesetzentwurf gegen den geplanten Kauf und Import russischen Diesels durch die USA eingebracht. Das teilte der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten im US-Repräsentantenhaus mit. Meeks ist dort der ranghöchste Vertreter der demokratischen Minderheit. Der Entwurf soll der US-Entwicklungsfinanzierungsbehörde Investitionen in Russlands Energiesektor verbieten. Zudem soll er bereits erteilte allgemeine Genehmigungen des Finanzministeriums aufheben und weitere verhindern. Die Regierung müsste außerdem Sanktionen gegen die russische Energiewirtschaft verhängen.

Meeks kritisierte, der Deal werde die Kosten für Amerikaner nicht senken, sondern dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Geld für den Krieg gegen die Ukraine verschaffen. Statt sich Putin anzunähern, müsse Washington den Druck auf den Kreml erhöhen, erklärte er. Der Gesetzentwurf wird von Abgeordneten beider Parteien unterstützt. Zu den Mitunterzeichnern zählt auch der Republikaner Don Bacon. Ob und wann das Repräsentantenhaus über die Vorlage abstimmt, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag ein bereits beschlossenes Paket mit Russland-Sanktionen gestoppt. Die Kehrtwende von Trump bei den Strafmaßnahmen erfolgte nur wenige Tage nach dem umstrittenen Abkommen zwischen Trump und Putin über die Lieferung von russischem Diesel und gut zwei Wochen vor den Kongresswahlen in den USA.

Trump: Weder ich noch Musk verantwortlich für Starlink-Ausfall 

US-Präsident Donald Trump hat eine Verantwortung seiner Regierung oder Tech-Unternehmers Elon Musk für den eingeschränkten Zugriff der Ukraine auf das Satelliten-Netzwerk Starlink bestritten. Weder er noch Musk, der Chef des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX, zu dem Starlink gehört, seien dafür verantwortlich, dass die Ukraine den vollen Zugriff eingebüßt habe, sagte Trump am Freitag vor Journalisten am Weißen Haus vor einer Reise in den Bundesstaat Georgia. Eventuelle Einschränkungen beim Zugriff auf das Starshield-System seien nicht von den USA verhängt worden.

Trump erklärte zudem, er habe ein gutes Verhältnis zum ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Allerdings hatte Trump kürzlich den Druck auf Selenskyj erhöht und in einem TV-Interview gesagt, er sei kein großer Fan von ihm. Er finde den Umgang mit Selenskyj schwieriger als mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Donnerstag berichtet, dass das US-Präsidialamt eine Drosselung der Starshield-Dienste genehmigt habe. Diese Drosselung unterbrach die Kommunikation des ukrainischen Militärs mit den Hauptquartieren und führte zu einem Einbruch der Internetgeschwindigkeit, was die Einsätze im Abwehrkampf gegen Russland beeinträchtigte. Starshield wurde von SpaceX speziell für Regierungs- und Sicherheitskunden entwickelt, insbesondere für das US-Verteidigungsministerium. Das System nutzt das Starlink-Satellitennetzwerk als Basis.

US-Kreise: Trumps Sprecherin Zacharia gibt Posten auf

Die gerade erst angetretene neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, gibt ihr Amt US-Kreisen zufolge auf. Sie werde den Posten räumen, bestätigte ein ranghoher Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur, ohne nähere zeitliche Angaben dafür zu nennen. Zuvor hatte Trump ihr öffentlich den Rücktritt nahegelegt.

Trump selbst hatte es vor Reportern am Mittag (Ortszeit) so dargestellt, als hätte er Zacharia nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. "Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen. Denk darüber nach, aber ich würde es mir noch einmal überlegen", erzählte er Reportern vor dem Weißen Haus. Ob Zacharia im Amt bleibe, wolle er ihr selbst überlassen.

Zacharia sei von den Medien in den vergangenen Tagen sehr schlecht behandelt worden, beklagte Trump. "Sie hat in den vergangenen Tagen gelitten", sagte er. Er habe sie deshalb gefragt, ob sie sich das wirklich antun wolle. "Vielleicht ist das nichts für sie", räumte er ein. Er wolle lediglich, dass sie glücklich sei, und werde ihre Entscheidung unterstützen. Er wolle bald erneut mit ihr sprechen.

Nach nur einer Woche: Trump legt Sprecherin Rücktritt nahe

US-Präsident Donald Trump hat seiner gerade erst angetretenen neuen Pressesprecherin Katie Zacharia nach eigenen Angaben nahegelegt, über einen Rücktritt nachzudenken. "Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen. Denk darüber nach, aber ich würde es mir noch einmal überlegen", erzählte er Reportern vor dem Weißen Haus. Ob Zacharia im Amt bleibe, wolle er ihr selbst überlassen.

Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten. Beim Sender Fox News räumte sie ein, dass sie durch die Anwaltsprüfung gefallen war. Dennoch bezeichnete sich die Juristin, die in der Vergangenheit bei Fox News kommentierte, jahrelang als Anwältin.

Zacharia ist erst seit einer Woche Trumps Sprecherin im Weißen Haus. Schon ihr erster Auftritt vor Reportern am Mittwoch hatte in den USA ein großes Medienecho ausgelöst, weil sie holprig und unsicher wirkte. Anschließend gerieten die Angaben zu ihrem Lebenslauf stärker in den Blick. Zacharia ist die Nachfolgerin von Karoline Leavitt, die ihre Aufgabe im August niedergelegt hatte.

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