USA und China richten Kommunikationskanal für KI-Zwischenfälle ein

Rotes Telefon

USA und China richten Kommunikationskanal für KI-Zwischenfälle ein

Die beiden Großmächte wollen direkt über Zwischenfälle im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz kommunizieren. Trump bevorzugt den Begriff "Superintelligenz"

Zwei Männer in dunklen Anzügen stehen auf einem roten Teppich. Der Mann links trägt eine rote Krawatte und hat die Hände an den Seiten, der Mann rechts zeigt einen Daumen hoch und trägt ebenfalls eine rote Krawatte. Hintergrund ist der rote Teppich.
Chinas Präsident Xi Jinping (l) und US-Präsident Donald Trump geben sich gut gelaunt.

Washington – Die USA und China wollen nach Angaben des Weißen Hauses einen direkten Kommunikationskanal für Zwischenfälle im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) einrichten. Zudem hieß es aus Washington, beide Seiten hätten einen "US-chinesischen Dialog über Superintelligenz" vereinbart, in dem sie sich über Risiken und Chancen der Technologie austauschen wollen.

Die Vereinbarung folgt auf Forderungen nach einem engeren Austausch der beiden international führenden KI-Mächte. Uno-Generalsekretär António Guterres hatte die USA und China zuvor zu einem Dialog über die Zukunft der Technologie aufgerufen und dabei auf Kommunikationskanäle zwischen Washington und Moskau während des Kalten Krieges verwiesen.

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag bei der Uno-Generaldebatte angekündigt, seine Regierung werde Künstliche Intelligenz künftig als "Superintelligenz" bezeichnen. "Superintelligenz" klinge "viel besser" und sei angesichts der großen Chancen durch die Technologie "viel genauer", sagte Trump. Zugleich wandte er sich gegen internationale Regeln zur Kontrolle der Technologie. (APA, 26.9.2026)

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