Mehr als knusprige Beilage für Suppen und Eintöpfe: Dieses einfach selbst gemachte Naan aus der Pfanne ist zu lecker
Veganes Naan Brot selber machen: Knusprig aus der Pfanne, perfekt zu Suppe und Eintopf
Stand: 30.09.2026, 14:10 Uhr
Dieses vegane Naan Brot gelingt mit wenigen Grundzutaten in der Pfanne – weich, knusprig und die perfekte Beilage für die Herbstküche.
Wenn draußen die Temperaturen sinken, gibt es kaum etwas Schöneres als eine dampfende Schüssel Suppe oder ein würziges Daal, dazu ein ofenwarmes veganes Naan Brot, das du ganz einfach in der Pfanne zubereitest. Ohne Eier, ohne Milch und mit Zutaten, die du vermutlich schon zu Hause hast.

Das Besondere an diesem veganen Naan Brot: Der Hefeteig wird mit Sojajoghurt zubereitet, was die Fladen herrlich weich und gleichzeitig fluffig macht. In der Pfanne gebraten bekommt das Brot goldbraune, leicht knusprige Stellen – genau wie im indischen Restaurant. Der Teig braucht zwar etwas Gehzeit, ist aber denkbar unkompliziert. Und das Beste: Du kannst die Fladen einfrieren und hast so immer eine schnelle Beilage parat, wenn du Lust auf Curry, Suppe oder Eintopf hast.
Veganes Naan Brot: Diese Zutaten brauchst du unbedingt für Hefeteig
Für den Teig brauchst du nur Grundzutaten: Mehl, Hefe, warmes Wasser, Sojajoghurt, etwas Zucker, Olivenöl und Salz. Der Sojajoghurt ersetzt die Milch und sorgt dafür, dass das Naan schön geschmeidig bleibt. Optional kannst du geriebenen Knoblauch direkt in den Teig einarbeiten. Das gibt einen dezenten Knobi-Geschmack, noch bevor du die fertigen Fladen mit veganer Knoblauchbutter bestreichst.
Zuerst verrührst du warmes Wasser, Hefe und Zucker und lässt die Mischung etwa 10 Minuten stehen, bis sie schaumig wird. Dann kommen Olivenöl, Sojajoghurt, Salz und Mehl dazu. Alles mit einer Gabel vermengen, dann auf einer Arbeitsfläche kneten, bis ein weicher Teig entsteht. Den Teig in eine leicht gefettete Schüssel legen, mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
So backst du Naan Brot perfekt knusprig und fluffig in der Pfanne
Wenn der Teig aufgegangen ist, teilst du ihn in sechs Stücke und rollst jedes auf einer bemehlten Fläche zu einem runden oder ovalen Fladen aus, etwa 0,5 cm dick. Dann erhitzt du eine Pfanne auf mittlerer Hitze mit etwas Öl. Lege ein bis zwei Fladen hinein und brate sie jeweils 2 bis 3 Minuten pro Seite, bis sie Blasen werfen und goldbraune, leicht knusprige Flecken bekommen.
Einfach-Tasty-Tipp: In einer Gusseisenpfanne wird das Naan besonders aromatisch und bekommt eine schönere Kruste als in einer beschichteten Pfanne. Bestreiche die heißen Fladen direkt nach dem Braten mit geschmolzener veganer Butter oder Olivenöl, wer mag, presst etwas Knoblauch dazu. Frischer Thymian, Koriander oder ein paar Sesamkörner obendrauf machen das Naan zum perfekten Begleiter für cremige Herbstgerichte.
Naan Brot aufbewahren und einfrieren: Immer eine Beilage auf Vorrat
Veganes Naan Brot hält sich in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur bis zu 5 Tage. Im Kühlschrank bleibt es sogar noch ein paar Tage länger frisch. Vor dem Servieren einfach kurz in der Mikrowelle oder im Backofen aufwärmen, so schmeckt es fast wie frisch aus der Pfanne. Genauso lecker und schnell zubereitet ist dieses knusprig-luftige Brot aus dem Topf.
Wenn du auf Vorrat kochen möchtest: Lass den Teig aufgehen, teile ihn in Stücke und rolle die Fladen aus. Dann stapelst du sie mit Backpapier dazwischen, packst den Stapel in einen Gefrierbeutel und frierst alles ein, so halten sie bis zu einem Monat. An kalten Herbstabenden hast du damit immer eine schnelle Beilage für Daal, Kürbissuppe, Eintopf oder ein würziges Curry griffbereit. Besonders passend dazu ist diese leckere, vegane Daal aus roten Linsen.