VfB Hallbergmoos trifft auf FC Unterföhring: Beide siegten zum Auftakt
Stand: 23.07.2026, 21:00 Uhr
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Am Freitag treffen die beiden Gewinner des ersten Spieltags in der Landesliga Südost aufeinander. Unterföhring schoss Wacker München mit 6:1 vom Platz, Hallbergmoos besiegte Topfavorit Türkgücü mit 1:0.
Hallbergmoos – Zwei Mannschaften haben am ersten Spieltag der Landesliga Südost Ausrufezeichen gesetzt – nun treffen sie aufeinander. Einmal ist da Spitzenreiter FC Unterföhring, der Wacker München mit 6:1 vom Platz geschossen hat, und auf der anderen Seite steht der VfB Hallbergmoos, der bei Topfavorit Türkgücü München mit 1:0 gewann. Am Freitag (19.30 Uhr, Sportpark Unterföhring) geht es darum, die Heldentaten zu bestätigen.
So spielt der VfB
Kolbe – Mömkes, Opitz, Kostorz, Müller – Orth, Mayr, Küttner, M. Sassmann, Werner – Günzel (Kurmehaj).
VfB-Trainer Andreas Giglberger gibt seiner Mannschaft mit auf den Weg, dass der etwas glückliche Sieg bei Türkgücü bereits abgehakt ist. „Jedes Spiel ist anders“, sagt Giglberger. Er macht auch deutlich, dass man in Unterföhring mehr Ballbesitz haben und das Geschehen bestimmen möchte. Anders ausgedrückt: „So wollen wir wieder mehr Spaß am Fußball haben“, erklärt der Hallbergmooser Trainer.
Spaß ohne Ende hatten die Anhänger des FC Unterföhring beim 6:1 gegen einen FC Wacker, der an diesem Tag ein nur bedingt Landesliga-tauglicher Gegner war. Bei den Unterföhringern spielt ein gewisser Erik Baer – und der hat Parallelen mit dem Hallbergmooser Angreifer Emil Kierdorf. Kierdorf kam aus der U 19 von Waldeck Obermenzing zum VfB, startete durch wie eine Rakete und konnte in der Vorsaison nur durch eine Verletzung gestoppt werden. Baer avancierte in Obermenzing zum Kierdorf-Nachfolger – und verstärkt nun den FC Unterföhring.
Außerdem hat der Verein aus dem Münchner Norden mit Daniel Gaedke einen Ex-Freisinger geholt. Dieser hat einen beeindruckenden, höherklassigen Weg hinter sich – vom SEF über Ismaning und Buchbach nach Schwaig. Gaedke ist der Königstransfer in Unterföhring. Und Giglberger weiß um die knackige Offensive des Gegners, hat aber keinerlei Angst: „Die wissen auch, welche Verteidiger auf sie warten.“
Rückblickend auf das Türkgücü-Gastspiel lobt der Hallbergmooser Trainer vor allem Jonas Mayr („Er war überragend“), der in der defensiven Zentrale zusammen mit Benedikt Orth einiges abräumte. In einer Szene grätschte Mayr kurz vor Schluss in der gegnerischen Hälfte an der Seitenlinie einen Ball spektakulär ins Aus. Der Gegner bekam einen Einwurf, verlor das Leder aber ein paar Sekunden später. Die Hallberger feierten Mayrs Einsatz wie ein Tor.
Kein Zweifel: Solche Kleinigkeiten drücken bereits aus, wie gut ein Team funktioniert. Der VfB Hallbergmoos hat zu Saisonbeginn erste Zeichen gesetzt. Aber klar ist auch: Eine Landesliga-Spitzenmannschaft muss das praktisch jede Woche tun.