Effiziente Spielweise: VfL Bochum erarbeitet sich Sieg bei Greuther Fürth
Effiziente Spielweise VfL Bochum erarbeitet sich Sieg bei Greuther Fürth
Stand: 23.08.2026 • 18:59 Uhr
Der VfL Bochum hat mit einem hart erkämpften Auswärtssieg bei Greuther Fürth den Einzug in die 2. DFB-Pokalrunde geschafft. Vor allem die Effizienz im Abschluss machte den Unterschied.
Am Ende mussten die Bochumer noch zittern, doch sie retteten den Vorsprung mit letzter Kraft über die Zeit: Mit 2:1 (1:0) setzte sich der VfL knapp im Zweitligaduell bei Greuther Fürth durch. Lange wird sich wohl niemand an diese lange ereignislose Partie erinnern. Doch das dürfte den Bochumern ganz egal sein. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler ist mit diesem Auswärtserfolg in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen.
Christian Rasmussen (25.) und Philipp Hofmann (64.) trafen für den Ruhrgebietsklub. Für die Fürther erzielte Maxim Dal (77.) den einzigen Treffer.
Bochum trifft mit erstem Torschuss
Beide Teams gingen die Partie sehr verhalten und zurückhaltend an. Vor allem mieden beide trotz allen Engagements das Risiko. Und so sah das Spiel dann auch lange aus. Es passierte nicht viel vor den Toren. Bis zur 25. Minute.
Die Fürther verloren den Ball im Aufbauspiel, die Bochumer reagierten schnell. Die Kugel kam zu VfL-Angreifer Rasmussen, der sich die Chance aus 16 Metern nicht nehmen ließ. Der 23-Jährige verwandelte mit einem präzisen Schuss zum 1:0 für den VfL. Erster Torschuss, erstes Tor für die Bochumer. Effizienter geht es nicht.
Der Rückstand stachelte die Fürther an. Sie erhöhten das Tempo, vor der Pause schafften sie es aber nicht mehr sich entscheidend durchzusetzen. Felix Klaus und Shinta Appelkamp scheiterten jeweils an VfL-Torhüter Timo Horn.
Hofmann trifft per Aufsetzer
Auch in der zweiten Hälfte rannten sich die Fürther immer wieder an der kompakten Bochumer Abwehr fest. Sie versuchten viel, es gelang wenig. Da sich das Rösler-Team vor allem auf die Defensive konzentrierte, gab es wenig sehenswerten Fußball zu bestaunen.
Und dann war da noch VfL-Angreifer Hofmann, der bis dahin fast vollständig abgetaucht war - und plötzlich an der richtigen Stelle stand. Nach einer Vorlage von Maximilian Wittek traf der Angreifer den Ball nicht optimal. Der kuriose Aufsetzer aus acht Metern flog ins obere rechte Toreck der Fürther. 2:0 für den VfL.
Dal trifft zum Anschluss
Doch die Fürther gaben nicht auf - und waren selbst noch einmal erfolgreich. Nach einem Eckball schraubte sich der kurz zuvor eingewechselte Neuzugang Maxim Dal hoch und traf per Kopf zum 1:2-Anschlusstreffer.
Pech hatte der VfL, dass sich der nach 36 Minuten eingewechselte Jean Manuel Mbom selbst nach 87 Minuten am Knie verletzte und das Spielfeld verlassen musste.
Da Trainer Rösler das Auswechselkontigent bereits ausgeschöpft hatte, mussten die Bochumer die Partie in Unterzahl beenden. Trotz des dauerhaften Anrennens der Franken in der Nachspielzeit hielt - mit einer Portion Glück - das VfL-Abwehrbollwerk.