Viermal Ja und ein Spontanduett: Isabelle Trittel erreicht nächste Runde bei „The Voice of Germany“

Stand: 04.10.2026, 19:00 Uhr

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Isabelle Trittel aus Thedinghausen schafft es bei „The Voice of Germany“ in die nächste Runde. © Joyn / Claudius Pflug

Isabelle Trittel aus Thedinghausen begeistert bei „The Voice of Germany“ mit einem spontanen Duett. Ob sie die Battles übersteht, darf sie noch nicht verraten.

Thedinghausen – Vor 26 Jahren brachte die Band Reamonn um Frontmann Rea Garvey den Song „Supergirl“ heraus. Eine Version des Songs werden Isabelle Trittel aus Thedinghausen und ihr Vater vermutlich nie vergessen: die, die am vergangenen Samstagabend in der Casting-Show „The Voice of Germany“ zu hören war. Wie so vieles an diesem Abend. Denn Trittel stand als Kandidatin auf der Bühne.

Die 30-Jährige, die musikalisch bislang als Sängerin unter anderem auf Hochzeiten unterwegs war, hatte sich bei der Show beworben. Kürzlich stand die Ausstrahlung „ihrer“ Folge an. Vor zwei Wochen noch hatte sich die Thedinghausenerin noch bedeckt geben müssen, was den Ausgang ihres Auftritts angeht.

„Ich habe die Folge allerdings schon einen Abend vorher bei Joyn gesehen“, verrät Trittel. Passend, denn ihr Freund hatte an dem Abend in seinen 30. Geburtstag reingefeiert. „Von daher haben wir mit unseren Freunden ein kleines Public Viewing veranstaltet.“ Nicht nur deswegen war es eine kluge Entscheidung, sich bereits etwas früher die Folge anzusehen, bevor sie offiziell bei Pro7 ausgestrahlt wurde. „Ich konnte das schon etwas verarbeiten, bevor dann einen Abend später so richtig die Hölle los war“, erinnert sie sich mit einem Lachen. „Da kamen so viele Nachrichten auf allen möglichen Kanälen bei mir an. Das hat mich sehr gefreut.“

Ihr Auftritt kommt mehr als gut an. Bei den sogenannten „Blind-Auditions“ sitzen die Mitglieder der Jury mit dem Rücken zu ihr und entscheiden lediglich aufgrund der Stimme, ob sie den Kandidaten mit einem Umdrehen des Stuhls ein Ja oder Nein geben. Bei Trittel drehen sich alle vier Juroren um: Ihr Auftritt kommt an und trifft die Profis offenbar direkt ins Herz. Als Jury-Mitglied Rea Garvey erfährt, dass ihr Vater, der im Publikum sitzt, ein Reamonn- und „Supergirl“-Fan ist, schnappt er sich eine Gitarre und singt den Song live – und Trittel steigt nach ein paar Zeilen mit ein.

„Das Duett war spontan, da war nichts geskriptet“, erzählt sie. „Ich wusste selbst in den ersten Sekunden nicht, ob ich mitsinge oder nicht. Das ist einfach passiert. Natürlich hätte das auch schiefgehen können. Aber ich harmonisiere einfach gerne, und das da zu machen, war einfach unglaublich.“ Ob es diese Spontanaktion war, die den Ausschlag gab? Denn Trittel entscheidet sich, als Teil von Garveys Team in die nächste Runde zu ziehen.

Zu dem Team gehören mehrere Vocal-Coaches, die die Kandidaten unterstützen. Manchmal allein, manchmal in der Gruppe. „Es ist alles sehr schnelllebig“, sagt Trittel. „Wir lernen unter anderem viel über Bühnenpräsenz, wie wir uns selbstbewusst präsentieren können.“ Für Trittel geht es in den „Battles“ weiter, wo zwei Kandidaten gegeneinander antreten. Auch dieser Auftritt ist bereits abgedreht, der Ausstrahlungstermin steht bisher nicht fest, bis dahin kann es noch ein paar Wochen dauern. Wie es ausging? Das darf sie natürlich noch nicht verraten. Nur so viel: „Es bleibt aufregend!“