Volksbank Köln Bonn: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bank-Vorstand

Volksbank Köln Bonn: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bank-Vorstand

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen ein Vorstandsmitglied der Bank aufgenommen. Es geht um die Frage, wie ein Kredit für den Kauf der Kölner Bordellimmobilie „Pascha“ zustande kam.

Volksbank Köln Bonn: Ermittlungen gegen ein Vorstandsmitglied. Foto: Volksbank Köln Bonn

Frankfurt, Köln. Im Zuge der Affäre um einen Bordell-Kredit der Volksbank Köln Bonn laufen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen. Wie „Süddeutsche Zeitung“ und WDR berichten, hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr eingeleitet, unter anderem gegen ein Vorstandsmitglied der Volksbank Köln Bonn.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigte gegenüber dem Handelsblatt, dass der Sachverhalt rund um die Bewilligung des Kredits Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens sei. Eingeleitet wurde das Verfahren durch die Düsseldorfer Ermittler, die es vor einigen Tagen an die Staatsanwaltschaft Köln geschickt haben. Diese prüfe derzeit nach eigenen Angaben, ob die Zuständigkeit bei ihr liegt.

Der Verteidiger des betroffenen Volksbank-Vorstands bestätigte gegenüber „Süddeutscher Zeitung“ und WDR das Ermittlungsverfahren. Da man noch keine Akteneinsicht habe, könne man sich zu den Vorwürfen, die er „unzutreffend“ nannte, aber nicht äußern.

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