Voll im August? Italiens Hotspots und ihre Alternativen
Stand: 24.07.2026, 14:01 Uhr

Wer in der Hauptsaison zu den bekannten Schönheiten ans Meer will, weicht besser aus: fünf italienische Hotspots – und ihre ruhigeren Gegenparts.
Positano – Der August ist in Italien der Monat der großen Völkerwanderung. Wenn das ganze Land Urlaub macht und Millionen internationale Gäste dazukommen, stoßen die bekanntesten Küstenorte an ihre Belastungsgrenzen. Abseits der weltberühmten Fotospots verbergen sich allerdings Küstenstreifen und Inseln, die dieselbe Magie bieten – nur ohne das Gedränge, wie la-bella-vita.club vorstellt:
1. Positano versus Vietri sul Mare an der Amalfiküste

Der Hotspot: In Positano schieben sich die Menschenmassen im August schrittweise durch die engen Treppengassen. Strände und Hotels sind monatelang ausgebucht.
Die Alternative:Am östlichen Tor der Amalfiküste liegt Vietri sul Mare. Der Ort ist berühmt für seine farbenfrohe Keramik, bietet echten süditalienischen Alltag, breitere Strände und entspannte Bar-Kultur ohne VIP-Aufschlag.

2. Capri versus Procida in Kampanien

Der Hotspot: Tagesausflügler schwemmen täglich tausendfach auf die Glamour-Insel Capri. Die Piazzetta ist verstopft, die Wartezeiten für Busse und Bahnen sind lang.
Die Alternative: Die Nachbarinsel Procida – Kulturhauptstadt Italiens 2022 – hat sich ihren bodenständigen Charme bewahrt. Pastellfarbene Fischerhäuser am Marina Corricella, ruhige Buchten und echtes insulares Leben prägen das Bild.

3. Monterosso al Mare/Cinque Terre versus Tellaro in Ligurien

Der Hotspot: Die Cinque Terre ersticken im Sommer im Tagestourismus. Der Sandstrand von Monterosso ist überfüllt, die Züge dazwischen überlastet.
Die Alternative:Weiter südlich am Golf der Dichter schmiegt sich Tellaro an die Felsen. Das kleine Fischerdorf gilt als eines der schönsten Italiens, ist architektonisch kaum von den Cinque Terre zu unterscheiden, bleibt vom Massenansturm jedoch weitgehend verschont.

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4. Tropea versus Scilla in Kalabrien

Der Hotspot: Der Altstadtfelsen von Tropea ist Kalabriens Aushängeschild. Im August stauen sich die Urlauber an den Aussichtspunkten und am schmalen Stadtstrand.
Die Alternative: Weiter südlich, direkt an der Straße von Messina, liegt Scilla. Das Fischerviertel Chianalea, wo die Häuser direkt im Wasser stehen, versprüht fast venezianisches Flair – mit Blick auf Sizilien und herausragender lokaler Küche.

5. Polignano a Mare versus Monopoli in Apulien

Der Hotspot: Die berühmte Bucht Lama Monachile in Polignano ist das Motiv unzähliger Social-Media-Posts. Im August passen auf den schmalen Kieselstrand kaum noch Badetücher.
Die Alternative: Gleich nebenan erstreckt sich Monopoli. Mit seinem alten Fischereihafen, den weiß getünchten Gassen und den zahlreichen kleinen Badebuchten südlich der Stadt verteilt sich der Urlauberstrom angenehm.