Stand: 26.10.2026, 07:00 Uhr
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Gepunktet, schneeweiß oder mit goldschimmerndem Fell – manche Pferde fallen durch ihr außergewöhnliches Aussehen sofort auf. Wir zeigen zehn Pferde in ganz besonderen Farben.
1 / 10Exmoor Ponys fallen durch ihr typisches Mehlmaul auf: Um Maul und Augen ist ihr Fell deutlich heller als am übrigen Körper. Ihr Fell ist meist braun, dunkelbraun oder falbfarben. Im Winter schützt sie ein dichtes Fell vor Kälte und Nässe. Mit ihrer breiten Stirn, den kräftigen Beinen und den harten Hufen sind die robusten Ponys bestens an ihre ursprüngliche Heimat angepasst. © CTK Photo/Imago
2 / 10Kinsky-Pferde fallen durch ihr elegantes Erscheinungsbild und ihr seidig glänzendes Fell auf. Besonders begehrt sind Isabellen und helle Falben, deren Fell golden schimmert. Doch die Rasse kommt auch in anderen Farben wie Braun, Fuchs, Schimmel oder Rappe vor. Das Zusammenspiel aus sportlichem Körperbau und goldenem Glanz macht diese Warmblüter zu echten Hinguckern. © Dreamstime/Imago
3 / 10Tinker fallen durch ihre auffällige Scheckung und ihr üppiges Langhaar auf. Ihre volle Mähne, der dichte Schweif und der Behang an den Fesseln verleihen ihnen ein markantes Aussehen. Typisch sind außerdem große Augen, ein kräftiger Kopf und das kleine Bärtchen an Ober- und Unterlippe. Die meisten Tinker sind gescheckt, einfarbige Tiere kommen deutlich seltener vor. © Zoonar/Imago
4 / 10Cremellos fallen durch ihr nahezu weißes, milchig-cremefarbenes Fell und ihre strahlend blauen Augen auf. Auch Mähne und Schweif sind hell, die Haut ist besonders an Nüstern und Maul rosa. Cremello bezeichnet keine eigene Pferderasse, sondern eine Fellfarbe, die durch eine doppelte Aufhellung entsteht. Sie kommt unter anderem bei Lusitanos, Connemara-Ponys, American Quarter Horses oder auch bei Morgan Horses vor. © imagebroker/Imago
5 / 10Das Schwarzwälder Kaltblut ist mit seinem warmen, oft dunklen Fuchsfell und der hellen, meist blonden Mähne ein echter Hingucker. Besonders auffällig ist der Kontrast zwischen dem kräftigen Rotbraun und dem hellen Langhaar. Eine Blesse im Gesicht macht das Erscheinungsbild zusätzlich besonders. Obwohl der Fuchs die typische Fellfarbe ist, kommen bei der Rasse auch andere Farben vor. Deshalb ist die Bezeichnung „Schwarzwälder Fuchs“ nicht ganz korrekt. © Frank Sorge/Imago
6 / 10Der Appaloosa ist für seine außergewöhnliche Fellzeichnung bekannt. Sie reicht von wenigen einzelnen Flecken bis hin zu auffälligen Leopardenmustern. Auch bei den Grundfarben gibt es eine große Vielfalt: Neben Braun, Fuchs und Schwarz kommen beispielsweise Palomino, Buckskin und verschiedene Roan-Färbungen vor. Typisch für die Rasse sind zudem gefleckte Haut, gestreifte Hufe und das sogenannte Menschenauge mit einer weiß umrandeten Iris. © Avalon.red/Imago
7 / 10Der Haflinger ist an seinem gold- bis kastanienfarbenen Fuchsfell und der hellen, oft blonden Mähne und dem Schweif gut zu erkennen. Die Fellfarbe kann von helleren bis zu dunkleren Fuchstönen reichen. Besonders erwünscht ist in der Zucht ein Goldfuchs, dessen Fell warm und golden schimmert. Zusammen mit dem hellen Langhaar entsteht der typische Look dieser beliebten Pferderasse. © Avalon.red/Imago
8 / 10Fjordpferde fallen durch ihr falbfarbenes Fell und ihre zweifarbige Mähne auf. Besonders auffällig ist der Strähnchenlook: In der hellen Mähne verläuft ein dunkler Längsstreifen, der sich über den Aalstrich bis in den zweifarbigen Schweif fortsetzt. Je nach Farbvariante reicht das Fell von Braun- und Graufalbe bis zu Rotfalbe. Das helle Mehlmaul macht den typischen Look komplett. © Frank Sorge/Imago
9 / 10Der Achal-Tekkiner ist für seinen außergewöhnlichen metallischen Fellglanz bekannt. Je nach Lichteinfall schimmert sein Fell golden, silbrig oder bronzefarben. Dieser besondere Effekt entsteht durch die Struktur seiner Haare, die das Licht auf ungewöhnliche Weise reflektiert. Vor allem goldfarben glänzende Achal-Tekkiner ziehen damit alle Blicke auf sich und haben der Rasse den Beinamen „goldene Pferde“ eingebracht. © Dreamstime/Imago
10 / 10Der Knabstrupper fällt vor allem durch seine auffällige Tigerscheckung auf. Dabei gibt es fünf Farbvarianten: Beim Schabracktiger konzentrieren sich die Flecken auf Rücken und Kruppe, während sie beim Volltiger über den ganzen Körper verteilt sind. Schneeflockentiger haben dagegen kleine, helle Flecken auf dunklem Fell. Daneben gibt es einfarbige Knabstrupper und sogenannte Weißgeborene, die bereits mit weißem Fell zur Welt kommen – anders als Schimmel, deren Fell erst im Laufe des Lebens aufhellt. © Horst Rudel/Imago Pferde begeistern nicht nur durch ihre Größe, Eleganz und ihren Charakter, sondern auch durch ihre vielfältigen Fellfarben oder eine auffallende Mähne. Während manche Rassen für ihre typische Färbung oder einen starken Glanz bekannt sind, überraschen andere mit auffälligen Mustern oder besonderen Abzeichen. Von dunklen Punkten auf hellem Fell bis zu einem goldenen Schimmer oder zweifarbigem Langhaar ist vieles dabei.
Hinter einigen dieser Farben stecken besondere Erbanlagen, die eng mit dem Erscheinungsbild bestimmter Pferderassen verbunden sind. Manche besonderen „Lackierungen“ können aber auch bei mehreren Pferderassen vorkommen. Doch welche Pferde fallen durch ihre außergewöhnliche Erscheinung besonders auf? Wir zeigen eine kleine Auswahl an Pferden und Pferderassen, deren Haarkleid garantiert ins Auge sticht.