Vorfall bei Konzert von Dieter Bohlen macht Fan fassungslos: „So geht man nicht mit Menschen um“

Stand: 22.08.2026, 20:30 Uhr

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Ein Fan wollte an einem für ihn ganz besonderen Konzert von Dieter Bohlen teilnehmen und erlebte eine herbe Enttäuschung.

Braunschweig – Eigentlich hatte Denis Winter sich am 11. Juni auf einen ganz besonderen Tag gefreut, wie news38 berichtet. Bei den Brawo Open in Braunschweig wollte er das Konzert von Dieter Bohlen (72) besuchen und den Poptitan zuvor bei einem Meet‑&‑Greet treffen, das er von seiner Familie zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte. Doch leider endete der Ausflug für ihn mit einer bitteren Enttäuschung.

Dieter Bohlen

Dieter Bohlen. (Archivbild) © Christoph Soeder/dpa

Anfangs lief noch alles nach Plan und Winter war begeistert von seinem Treffen mit Dieter Bohlen, über dessen Blitzehe gerade erst Verona Pooth (58) auspackte, und mit dem er ein gemeinsames Bild in seinem fahrenden Strandkorb machen wollte. Diesen nutzt Denis statt eines Rollstuhls als Krankenstuhl, da er nicht mehr laufen kann. „Ich wollte etwas bauen, das nicht nach Krankheit aussieht, sondern Lebensfreude ausstrahlt“, erklärte Winter seine Konstruktion der Braunschweiger Zeitung.

„Mit Polizei und Platzverbot gedroht“: Bohlen-Fan mit Krankenstuhl von Bühne verbannt

Doch leider wurde ihm ausgerechnet dieses Symbol für Lebensfreude wohl vor dem Konzert zum Verhängnis. Wie er in news38 erzählt, sei die Rampe zur Rollstuhl-Plattform selbst für einen „normalen Rolli“ schon zu schmal gewesen, weshalb er sich mit seinem Strandkorb rechts vor die Bühne gestellt habe. Er habe möglichst wenigen Menschen die Sicht nehmen wollen, und Flucht- und Rettungswege nicht versperrt.

Kurz vor Dieter Bohlens Auftritt sei er dann ohne Vorwarnung von Sicherheitsleuten des Veranstalters auf ein Rasenstück abseits der Bühne verbannt worden. „Die haben mir mit der Polizei und einem Platzverbot gedroht“, erinnert er sich schockiert an die Vorgehensweise. „So geht man einfach nicht mit Menschen um.“ Er habe auch die Bühne von dort praktisch nicht mehr sehen können, klagte er der Braunschweiger Zeitung sein Leid.

Einsatzleiter Benjamin Schmidt von der verantwortlichen Sicherheitsfirma erklärte den Vorfall folgendermaßen: „Die Entscheidung wurde ausschließlich unter sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten getroffen und stand in keinem Zusammenhang mit der Person von Herrn Winter.“ Der Strandkorb habe anderen Besuchern die Sicht genommen und hätte im Fall einer Evakuierung zum Hindernis werden können. Für Winters Wunsch nach einem klärenden Gespräch zeigte er sich offen. Dieter Bohlen selbst war bei dem Vorfall wohl nicht anwesend – dafür erlebte er kürzlich selbst etwas Unerwartetes. Verwendete Quellen: news38.de, braunschweiger-zeitung.de