CDU-Politikerin Katja Gehrmann will für Bürgermeisteramt in Friedrichsdorf kandidieren

Die Friedrichsdorfer CDU-Fraktionsvorsitzende Katja Gehrmann hat ihre Bereitschaft bekannt gegeben, für die Bürgermeisterwahl am 11. April 2027 zu kandidieren. „Bürgermeisterin meiner Heimatstadt zu sein, wäre für mich die schönste politische Aufgabe überhaupt“, teilte die 41 Jahre alte Kommunalpolitikerin mit, die hauptberuflich in leitender Funktion im hessischen Landwirtschaftsministerium in Wiesbaden arbeitet.

Katja Gehrmann
Katja GehrmannFormfarbwerk

Als Nächstes werde sie um das Vertrauen der politischen Parteien in der drittgrößten Stadt des Hochtaunuskreises werben. „Natürlich hoffe ich zunächst auf ein starkes Votum meiner CDU“, so Gehrmann. Am 22. Oktober soll eine Mitgliederversammlung der Partei Gehrmann als Kandidatin nominieren. Gleichzeitig erhofft sich die Fraktionsvorsitzende nach eigenen Worten Unterstützung von FWG und FDP, die in der Stadtverordnetenversammlung eine Koalition mit der CDU bilden.

Bürgermeister von Friedrichsdorf ist seit dem 1. September 2021 Lars Keitel (Die Grünen). In der Direktwahl im Frühjahr 2021 war Gehrmann dem Grünen-Politiker in einer Stichwahl mit 47 zu 53 Prozent knapp unterlegen. Der Amtsinhaber, Jahrgang 1970, hat sich bisher noch nicht dazu geäußert, ob er im April nächsten Jahres wieder antreten wird. Auch sonst sind bislang keine Kandidaturen bekannt.

Friedrichsdorf habe „unglaublich viel Potential“, äußerte Gehrmann jetzt. Aber daraus müsse man auch etwas machen. „Ich möchte eine Stadt, die im Alltag zuverlässig funktioniert und gleichzeitig den Mut hat, sich weiterzuentwickeln.“ Dazu gehören aus Sicht der CDU-Kommunalpolitikerin und Mutter zweier Töchter im Teenageralter eine funktionierende Infrastruktur, attraktive Stadtteile, Familienfreundlichkeit, ein starkes Ehrenamt, gute Bedingungen für Gewerbe, solide Finanzen und eine moderne Verwaltung.

Ihr Mann und ihre Töchter wüssten aus eigener Erfahrung, was ein Bürgermeisterwahlkampf für eine Familie bedeute. Über die Sommerpause hätten sie die Entscheidung gemeinsam getroffen. „Dass die drei voll hinter mir stehen, bedeutet mir unglaublich viel.“