„Wahrer Sohn von Texas“: ZZ-Top-Schlagzeuger Frank Beard ist gestorben

Frank Beard, langjähriger Schlagzeuger der US-Rockband ZZ Top, ist tot. Heute hätten sie „einen großartigen Freund und Mitarbeiter verloren, und die Welt hat einen von Natur aus innovativsten Schlagzeuger und einen großartigen und wahren Sohn von Texas verloren“, gab Bandmitglied Billy Gibbons am Dienstag (Ortszeit) auf Instagram bekannt.

Der Sprecher der Band, Bob Merlis, schrieb in einer Mitteilung, dass sich Beard in einem Hospiz befand und auf seiner Ranch in Richmond (US-Bundesstaat Texas) im Kreis seiner Familie verstarb. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.

Die Gruppe um Frontmann Gibbons befand sich aktuell in den USA auf der „The Big One!“-Tour. Anfang August hatten sie ein Konzert in Los Angeles kurzfristig abgesagt.

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2021 war ZZ-Top-Bassist Dusty Hill mit 72 Jahren gestorben. Für ihn kam Elwood Francis zu der Kultband dazu.

ZZ Top wurden im Sommer 1969 in Houston/Texas gegründet. Der kommerzielle Durchbruch gelang 1973 mit „Tres Hombres“. Das dritte Studioalbum gilt heute als Klassiker. Sechs Alben veröffentlichen die Rocker allein in den 70ern. In Deutschland gaben sie damals vereinzelte Auftritte, in den USA absolvierten sie von 1976 bis 1977 die riesige „World Wide Texas Tour“ mit fast 100 Konzerten. (dpa)