Waldbrand bedroht Wohngebäude in Freising – Feuerwehrleute gehen bis an Belastungsgrenze

Stand: 10.08.2026, 18:00 Uhr

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Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern stand nahe der Viscardistraße angrenzender Waldbestand in Flammen.

Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern stand nahe der Viscardistraße angrenzender Waldbestand in Flammen. © FFW

In der Viscardistraße in Freising standen 200 Quadratmeter Wald und 400 Quadratmeter Vegetationsfläche in Flammen. Und das alles neben einer Siedlung. Die Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

Freising – Alarmiert wurde die Feuerwehr Freising laut deren Pressesprecher Florian Wöhrl unter dem Einsatzstichwort „B3 – Brand im Freien am Gebäude“ in die Viscardistraße in Tuching.

Zusätzlich hatte sich das Feuer auf etwa 400 Quadratmeter angrenzende Vegetationsfläche ausgeweitet. Da sich in unmittelbarer Nähe Wohngebäude befinden, war ein zügiges Eingreifen der Löscheinheit entscheidend.

Zusätzlich hatte sich das Feuer auf etwa 400 Quadratmeter auf eine angrenzende Vegetationsfläche ausgeweitet. Da sich in unmittelbarer Nähe Wohngebäude befinden, war ein zügiges Eingreifen der Löscheinheit entscheidend. © FFW

Schnelles Eingreifen war angesagt

Beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich ein bereits ausgedehntes Feuer: Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern stand Waldbestand in Flammen, zusätzlich hatte sich das Feuer auf etwa 400 Quadratmeter angrenzende Vegetationsfläche ausgeweitet. Da sich in unmittelbarer Nähe Wohngebäude befanden, war zügiges Eingreifen entscheidend, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Wöhrl berichtet: „Um den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen, gingen die Einsatzkräfte mit insgesamt sieben C-Rohren gleichzeitig gegen den Wald- und Flächenbrand vor. Mit Kettensägen wurde angebranntes Holz entfernt, um einen besseren Zugang zu den Glutnestern zu schaffen und die Löscharbeiten effektiv durchführen zu können. Insgesamt waren zehn Fahrzeuge und 45 Einsatzkräfte vor Ort, die neben der primären Brandbekämpfung auch die anschließenden Nachlöscharbeiten im Wald und Boden übernahmen. Der massive Kräfteansatz zahlte sich aus: Ein Übergreifen auf die nahegelegene Bebauung konnte verhindert werden.“

Rettungsdienst betreut FFW-Kräfte

Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden. „Die hohen Außentemperaturen machten den Einsatzkräften während der körperlich fordernden Löscharbeiten zusätzlich zu schaffen“, schreibt Florian Wöhrl. Der Pressesprecher abschließend: „Zwei Feuerwehrangehörige mussten aufgrund der Hitzebelastung und der anstrengenden Tätigkeit kurzzeitig vom Rettungsdienst betreut werden. Nach kurzer Erholungspause konnten beide ihren Dienst jedoch wieder aufnehmen und den Einsatz bis zum Ende fortsetzen. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch nicht geklärt.“