Waldbrand im slowenischen Soča-Tal bleibt gefährlich | Kleine Zeitung
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Glutnester im steilen Gelände. Löschflugzeuge holen Wasser aus dem Bohinjsko jezero (Wocheiner See), weshalb dort für Besucherinnen und Besucher Einschränkungen gelten.

© Facebook/Gasilska zveza Slovenije
vor 42 Minuten
2. August 2026 um 17:58
Auch in der Nähe von Planja bei Bovec im oberen Soča-Tal im Nordwesten Sloweniens hat die Trockenheit am Samstag zu einem verheerenden Waldbrand geführt. Er ist nach Angaben der Behörden aber unter Kontrolle, wie slowenische Medien berichten. Die betroffene Fläche umfasst rund 12 bis 13 Hektar.
Die größte Herausforderung für die Einsatzkräfte bleiben die Schwelbrände im Waldboden. Die Glutnester können sich bei auffrischendem Wind jederzeit erneut entzünden und neue Flammen hervorrufen. Deshalb werden die Löscharbeiten voraussichtlich noch bis zu ergiebigen Niederschlägen andauern.
Mehr als 100 Feuerwehrleute aus verschiedenen Regionen Sloweniens sind weiterhin im Einsatz. Unterstützung erhalten sie von einem Militärhubschrauber, zwei Löschflugzeugen sowie Kräften der Bergrettung und des Rettungsdienstes. Allein am Sonntag wurden mehrere Hundert Kubikmeter Wasser über dem Brandgebiet abgeworfen.
Gefährlicher Einsatz
Das unwegsame, steile Gelände erschwert die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich. Neben den Flammen stellen auch herabfallende Steine, freigelegte Baumwurzeln und umstürzende Bäume eine erhebliche Gefahr dar. Verletzt wurde bislang niemand.
Am Sonntag besuchte auch Ministerpräsident Janez Janša die Einsatzkräfte vor Ort. Er dankte den Feuerwehrleuten und allen beteiligten Organisationen für ihren Einsatz und hob die enge Zusammenarbeit von Feuerwehr, Zivilschutz und Militär hervor.
Appell an Badegäste
Die Behörden appellieren an Besucher des Bohinjsko jezero (Wocheiner See), den nördlichen Bereich freizuhalten. Dort nehmen Löschflugzeuge Wasser auf. Insbesondere Wassersportler werden gebeten, den Einsatzkräften ausreichend Raum zu lassen, damit die Löscharbeiten nicht behindert werden.