Wasserdurchlass unter B 241 in Höckelheim kommt in den Herbstferien
Stand: 25.07.2026, 12:00 Uhr
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Die Stadt Northeim lässt den Durchlass während der Straßensanierung bauen. Er soll Wassermassen von den Äckern in die Moore ableiten.
Höckelheim – Der geplante Durchlass unter der Bundesstraße 241 am Ortsausgang von Höckelheim soll in den Herbstferien gebaut werden. Das hat die Northeimer Stadtverwaltung auf Anfrage angekündigt. Damit soll er im Rahmen des zweiten Abschnitts der im Auftrag der Landesstraßenbaubehörde in Bad Gandersheim stattfindenden Sanierung der Bundesstraße im Bereich Höckelheim verwirklicht werden. Dann sei wegen der Fahrbahnsanierung sowieso eine Sperrung der Bundesstraße notwendig. Der Durchlass soll bei Starkregen die von den Äckern nördlich der Bundesstraße in den Ort fließenden Wassermassen abführen, um ein Überschwemmen der Bundesstraße zu verhindern.
Die Stadtverwaltung weist außerdem Behauptungen zurück, es lägen bisher weder Berechnungen, wie groß der Durchlass werden muss, noch die notwendige wasserrechtliche Genehmigung vor. Der Bau des Durchlasses ist nach ihren Angaben eine vorgezogene Maßnahme des Gesamtprojektes Starkregenvorsorge Höckelheim, für die keine wasserrechtliche Genehmigung notwendig sei. Eine hydraulische Bemessung, wie groß der Durchlass werden muss, liege vor. Der Bau des Durchlasses werde vorgezogen, damit er zusammen mit der Straßensanierung stattfinden kann.
Für das gesamte Projekt Starkregenvorsorge muss laut Stadtverwaltung nach Wasserhaushaltsgesetz noch geklärt werden, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist. Diese Umweltverträglichkeitsvorprüfung beziehe sich auf die Gesamtmaßnahme, die zur Entlastung der vorhandenen Entwässerungsgräben gedacht ist. Wenn keine UVP-Pflicht besteht, könne im Anschluss ein wasserrechtlicher Antrag auf Plangenehmigung beim Landkreis als Unterer Naturschutzbehörde gestellt werden. Bei diesem Verfahren werden dann auch die Träger öffentlicher Belange gehört.
Nach einer im Mai vergangenen Jahres vorgestellten Machbarkeitsstudie soll durch einen Graben, der am östlichen Rand der Ackerfläche an der Ortsgrenze entlang verlaufen soll, das Wasser aus dem Dorf herausgehalten werden. Unter der B 241 hindurch soll das Wasser dann in die Moore geleitet werden.