Wechselhaftes Herbstwetter: Regen, Wind und Kälte in Bayern – doch ein Tag bringt milde Temperaturen

Stand: 11.10.2026, 07:41 Uhr

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Wer in Bayern auf Herbstsonne hofft, muss sich gedulden: Zunächst bringen Quellwolken immer wieder Schauer – besonders im Bergland mit stürmischen Böen.

München – Ein wechselhaftes Herbstwetter liegt über Bayern: Quellwolken bringen am Sonntag (11. Oktober) immer wieder Schauer, im Bergland weht ein teils stürmischer Wind. Doch zum Wochenstart wird es etwas milder.

Regnerisches und wechselhaftes Wetter in Hessen. (Symbolbild)

In Bayern dominiert ein regnerisches und wechselhaftes Wetter. (Symbolbild) © Michael Bihlmayer/Imago

Schauer und Kälte: Wie ungemütlich wird der Sonntag in Bayern?

Im Norden Bayerns sorgen kompakte Quellwolken den ganzen Tag für wiederholte Schauer – erst am Nachmittag zeigt sich die Sonne gelegentlich. Die Höchstwerte liegen laut DWD zwischen 10 und 15 Grad, am kühlsten bleibt es in Oberfranken. In den Kammlagen des Mittelgebirges sind es maximal 7 Grad, auf dem Großen Arber lediglich um die 3 Grad.

Ähnlich ungemütlich präsentiert sich das Wetter im Süden: Viele Wolken und einzelne Schauer bestimmen auch dort den Sonntag, Sonnenschein ist nur gelegentlich zu erwarten, so der DWD. Im Alpenraum liegt die Schneefallgrenze zwischen 1800 und 2000 Metern. Die Temperaturen erreichen 11 bis 15 Grad, in 2000 Metern Höhe nur noch rund 3 Grad, auf der Zugspitze bis zu -3 Grad.

Stürmische Böen im Bergland – besonders an exponierten Lagen

In beiden Landesteilen weht mäßiger bis frischer Westwind, der in Schauernähe und an exponierten Lagen stark böig ausfällt. Im höheren Bergland – in Rhön, Bayerwald und den Alpen – muss laut DWD sogar mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden.

Die Nacht auf Montag bringt dann Beruhigung: In Nordbayern ist es meist gering bewölkt und überwiegend trocken, örtlich bildet sich Nebel. Die Temperaturen fallen auf 6 bis 1 Grad, lokal droht Bodenfrost. In Südbayern ziehen die letzten Schauer nach Südosten ab, von der Donau her klart es auf. Auch hier örtlich Nebel – Tiefstwerte ebenfalls zwischen 6 und 1 Grad, stellenweise mit Bodenfrost.

Freundlicher Montag: Sonne setzt sich zunehmend durch

Nach der Nebelauflösung am Montag zeigt sich Bayern von einer freundlicheren Seite. In Nordbayern wechseln Sonne und Quellwolken, der Tag bleibt trocken. Höchstwerte zwischen 11 und 15 Grad, in Kammlagen rund 9 Grad, auf dem Großen Arber etwa 4 Grad. In Südbayern hält sich im äußersten Südosten zunächst noch Bewölkung mit letzten Schauern – sonst setzt sich die Sonne zunehmend durch. Höchstwerte 12 bis 15 Grad. Der Wind dreht auf schwach bis mäßig aus West bis Nordwest, teilt der DWD mit.

Die Nacht auf Dienstag kühlt erneut spürbar ab: In Nordbayern zunächst gering bewölkt, später gebietsweise Nebel, 4 bis -1 Grad. In Südbayern klar bis gering bewölkt, teils Nebel oder Hochnebel – die Tiefstwerte sinken auf 4 bis -2 Grad, verbreitet mit Bodenfrost in Bodennähe.

Dienstag mit Sonnenschein – abends kommt der Regen

Der Dienstag startet vielversprechend: Nach dem Auflösen der Nebelfelder scheint vor allem im Osten Nordbayerns und in weiten Teilen Südbayerns zunächst viel Sonne. Im Tagesverlauf ziehen von Westen her jedoch zunehmend dichte Wolken auf, am Abend ist laut DWD erster Regen wahrscheinlich. Die Temperaturen steigen in Nordbayern auf 14 bis 17 Grad, in Kammlagen bis 11 Grad, auf dem Großen Arber bis 8 Grad. In Südbayern sind es 13 bis 17 Grad, in 2000 Metern rund 7 Grad, auf der Zugspitze bis zu 2 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd. (Quelle: DWD) (res)