Wegen der Trockenheit: Stadt ruft zum Wassersparen auf und stellt Brunnen ab

Stand: 12.08.2026, 20:07 Uhr

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Der frühere Brunnen aus dem Steingadener Klosterhof steht heute – in kleinerer Form – in der Fußgängerzone auf dem Marienplatz in Weilheim. 

Der Brunnen auf dem Marienplatz in Weilheim wird außer Betrieb genommen, um Wasser zu sparen. © Sala/Archiv

Wegen anhaltender Trockenheit fordert Weilheim seine Bürger auf, weniger Wasser zu verbrauchen. Außer Betrieb genommen werden unter anderem die Brunnen am Marienplatz und am Kirchplatz.

Weilheim – Weil anhaltende Trockenheit und die damit verbundenen geringen Niederschlagsmengen allgemein die natürlichen Wasservorkommen belasten, ruft die Stadt Weilheim die Bürger zum Wassersparen auf. Den Betrieb von einer Reihe von Brunnen stellt sie vorübergehend ein.

„Wasser ist eine wertvolle Ressource – jede Einsparung zählt“, heißt es in einer am Mittwoch herausgegebenen Pressemitteilung von Bürgermeister Tillman Wahlefeld. „Die Stadt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in der aktuellen Trockenperiode, ihren Wasserverbrauch zu reduzieren.“ Gerade an heißen und trockenen Tagen steige der Wasserbedarf beispielsweise durch Gartenbewässerung, die Befüllung von Pools oder die Nutzung von Trinkwasser für Reinigungsarbeiten deutlich an.

„Müssen alle unseren Beitrag leisten“

„Wo möglich, sollte auf gesammeltes Regenwasser zurückgegriffen und die Bewässerung von Pflanzen auf das notwendige Maß beschränkt werden“, wird in der Mitteilung an die Bevölkerung appelliert. Rasenflächen müssten in längeren Trockenperioden nicht gegossen werden. Auch beim Duschen, Waschen und bei der Nutzung von Haushaltsgeräten lasse sich mit einfachen Maßnahmen Wasser einsparen. Dieses sei „keine unbegrenzt verfügbare Ressource“. „Gerade in Zeiten anhaltender Trockenheit müssen wir alle unseren Beitrag leisten und sorgsam mit unserem Trinkwasser umgehen“, so die Stadtverwaltung.

Um den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource „Wasser“ zu unterstützen, stellt die Stadt vorübergehend sieben Brunnen ab. Von diesem Schritt betroffen sind die Brunnen am Marienplatz, am Kirchplatz, am Riss (Stadtmauer), an der Musikschule, an der Kirche St. Pölten sowie in Marnbach und in Deutenhausen. „Mit der Maßnahme möchte die Stadt ein sichtbares Zeichen für einen bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser setzen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Die Brunnen werden wieder in Betrieb genommen, sobald sich die Wassersituation nachhaltig verbessert hat.“ Die Stadt möchte die weitere Entwicklung der Wassersituation beobachten und die erforderlichen Maßnahmen entsprechend anpassen.

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