Weniger Teilnehmer als erwartet: Regen schreckt Radler bei Pfaffenwinkel-Radrundfahrt ab

Stand: 22.07.2026, 21:00 Uhr

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Nass war es zu Beginn am Start der Pfaffenwinkel-Radrundfahrt. 1000 Radler ließen sich davon nicht abschrecken.

Nass war es zu Beginn am Start der Pfaffenwinkel-Radrundfahrt. 1000 Radler ließen sich davon nicht abschrecken. © Roland Halmel

Knapp 1000 der 1900 angemeldeten Radler traten am Sonntag bei der Pfaffenwinkel-Radrundfahrt in Peiting in die Pedale. Viele verzichteten wegen des Regens am frühen Morgen auf die Anreise.

Peiting – Die Anmeldezahlen versprachen fast eine Rekordbeteiligung. Rund 1900 Radler und Radlerinnen hatten sich bei der diesjährigen Pfaffenwinkel-Radrundfahrt in Peiting angemeldet. Petrus machte den Zweiradfreunden jedoch einen Strich durch die Rechnung. Wegen des Regens am frühen Morgen verzichteten viele gemeldete Starter auf die Anreise. „Schade, weil das Wetter im Laufe des Tages immer besser wurde“, meinte Uwe Flad von den Radsportfreunden Pfaffenwinkel, dem Zusammenschluss der Vereine RC Altenstadt, RC Peiting, SC Huglfing und SV Söchering, die die Traditionsveranstaltung bereits zum 41. Mal durchführten, nachdem sich letztlich knapp 1000 der angemeldeten Radler auf den Weg durchs Oberland machten.

„Trotz des Regens am Morgen, durch den einige auf kürzere Routen wechselten, war die Stimmung sehr gut,“ berichtete Flad, der mit rund 100 Helfern, die in der Vorbereitung und am Veranstaltungstag im Einsatz waren, für einen reibungslosen Ablauf und die Verpflegung der Teilnehmer sorgte. Letztere gab es an drei Stationen in Bernbeuren, Wildsteig und Huglfing, an denen die Zweiradfreunde, die bis aus Aachen angereist waren, eine Pause einlegen und sich stärken konnten.

Die gute Laune ließen sich die Teilnehmer vom durchwachsenen Wetter nicht nehmen.

Die gute Laune ließen sich die Teilnehmer vom durchwachsenen Wetter nicht nehmen. © Roland Halmel

Die mit 160 Kilometern längste Runde führte über Hohenfurchs ins Allgäu. „Wir haben da einen Schlenker in Richtung Dienhausen und Osterzell eingebaut“, berichtete Flad. Danach ging es in Richtung Süden nach Prem, wo die Strecke nach Westen nach Wildsteig und Bad Kohlgrub abbog. Anschließend wurde über Uffing, Huglfing und Peißenberg wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Peiting geradelt.

Für die kürzere Route von 85 Kilometern entschied sich ein Quartett aus München. „Wir haben zwei Neue dabei, die wollen wir nicht überfordern“, verrieten die Vier beim Start, bei dem sich der Himmel noch wolkenverhangen präsentierte. „Das Wetter ist, wie es ist, man muss sich nur entsprechend anziehen“, nahm ein Duo aus der Augsburger Gegend, nach dem fast schon obligatorischen Foto unter dem Startbogen, die äußeren Bedingungen relativ gelassen hin.

Nur wenige E-Bikes auf der Strecke

Gut gelaunt zeigte sich auch eine Handbikerin, die sich auf die kurze 55-Kilometer-Runde machte. „Auch wenn es E-unterstützt ist, muss man schon was tun“, meinte die Radlerin aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, die zum zweiten Mal in Peiting am Start war. „Wir haben viele, die schon oft hier waren, aber auch immer wieder Neue. E-Bikes sind mit etwa zehn Prozent nur sehr wenig vertreten “, erklärte Flad.

Das Gros der Teilnehmer war mit dem Rennrad unterwegs, wobei auch der Anteil der Gravelbiker zunahm. „Für die ist der Kurs auch nur nach GPS zu fahren, alle anderen Runden sind mit Schildern gekennzeichnet“, erläuterte Flad, der von den 120 gemeldeten Gruppen letztlich 90 begrüßen durfte.

Für die am meisten gefahrenen Kilometer erhielt die Radsportgruppe von Sport Conrad einen Pokal. Sie erreichten wie alle anderen Teilnehmer wohlbehalten den Vorplatz des Sportgeländes in Peiting Birkenried. „Die letzten kamen gegen 17 Uhr ins Ziel und auch sie ergatterten noch einiges am Kuchenbuffet“, meinte Flad abschließend.