Wenn die Fake-Beziehung plötzlich ernst wird: Amazon verfilmt Booktok-Hit „The Love Hypothesis“

Stand: 20.09.2026, 08:30 Uhr

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"Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" - Alles nur Fake? Da sind sich Olive Smith (Lili Reinhart) und Professor Adam Carlsen (Tom Bateman) in der Bestseller-Verfilmung "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" irgendwann selbst nicht mehr so sicher.

"Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" - Alles nur Fake? Da sind sich Olive Smith (Lili Reinhart) und Professor Adam Carlsen (Tom Bateman) in der Bestseller-Verfilmung "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" irgendwann selbst nicht mehr so sicher. © Amazon Prime Video

Auf Booktok wurde „The Love Hypothesis“ gefeiert. Nun hat Amazon Prime Video den Liebesroman, der im Deutschen auf den sperrigen Titel „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ hört, mit Lili Reinhart und Tom Bateman verfilmt.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht: Bei dem vor allem auf Booktok gefeierten Bestsellerroman „The Love Hypothesis“ handelt es sich streng genommen um eine Star-Wars-Fanfiction. Unter dem Titel „Head Over Feet“ veröffentlichte die heutige Romanautorin Ali Hazelwood bereits 2018 eine Liebesgeschichte, die von den von Daisy Ridley und Adam Driver gespielten Figuren Rey und Kylo Ren aus der neuen „Star Wars“-Trilogie inspiriert war. 2021 erschien der darauf basierende Roman, der im Deutschen den etwas sperrigen Titel „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ trägt. Eben dieses Buch wurde nun von Amazon Prime Video verfilmt. Der Film ist dort ab Mittwoch, 23. September, abrufbar.

"Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" - Olive Smith (Lili Reinhart) liebt die Wissenschaft, vor allem weil vieles so klaren Regeln folgt.

„Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ - Olive Smith (Lili Reinhart) liebt die Wissenschaft, vor allem weil vieles so klaren Regeln folgt. © Amazon Prime Video

Wer keine Ahnung von der Fanfiction hat, wird den Bezug zum großen Disney-Franchise nicht erkennen: Denn weder spielt die Geschichte in einer entfernten Galaxie, noch heißen die Figuren „Rey“ oder „Kylo“. Stattdessen spielt der Film in den USA, genauer gesagt an der Stanford University. Dort promoviert Olive (dargestellt von „Riverdale“-Star Lili Reinhart). Die Biologin liebt die klaren Regeln und Strukturen ihrer Wissenschaft.

Eine Scheinbeziehung wird langsam ernst

Als sie herausfindet, dass ihre beste Freundin Ahn (Rachel Marsh) Gefühle für ihren Ex-Freund Jeremy (Nicholas Duvernay) entwickelt, sich aus Rücksicht aber nicht traut, nach einem Date zu fragen, trifft Olive eine spontane, aber folgenreiche Entscheidung: Um zu beweisen, dass sie über Jeremy längst hinweg ist, küsst sie vor Ahns Augen den erstbesten Mann, der ihr im Gang der Uni über den Weg läuft. Dumm nur, dass es sich dabei um Adam Carlsen (Tom Bateman, „Tod auf dem Nil“) handelt, einen gefürchteten Lehrbeauftragten, der innerhalb der Studentenschaft den wenig schmeichelhaften Spitznamen „Doctor Evil“ trägt.

Doch, was soll's: Olive erklärt dem Professor ihre missliche Lage und schlägt ihm eine vorgetäuschte Beziehung vor. Der Gelehrte willigt überraschend ein: „Stanford könnte mir demnächst die Mittel kürzen“, erklärt er: „Offenbar ist ihnen die Fluchtgefahr bei mir zu hoch. Eine ernsthafte Beziehung könnte ihre Haltung verändern.“ Gesagt, getan. Dumm nur, das Liebe nun mal nicht nach wissenschaftlichen Regeln funktioniert. und beide irgendwann Gefühle füreinander entwickeln ...

Gut möglich, dass die Verfilmung von „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ zu Amazons neuem großen Herbst-Hit wird. New-Adult- und Romance-Geschichten erfreuen sich mit Beginn des Herbsts eigentlich immer großer Beliebtheit. Die Dreharbeiten fanden übrigens nicht im sonnendurchfluteten Kalifornien, sondern im kanadischen Montreal statt. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)