Füllkrug platzt nach Doppelpack der Kragen

Fußball

„Wenn die Medien anfangen, mich zu respektieren“: Was Werder-Star Füllkrug so nervt

Niclas Füllkrug blüht in Bremen wieder auf.
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Werder Bremen holt nach 0:2-Rückstand einen Punkt und kann sich ein weiteres Mal bei Niclas Füllkrug bedanken. Jetzt fordert der Stürmer von den Medien Respekt.

Nach seinem erneuten Doppelpack in der Bundesliga hat Stürmer Niclas Füllkrug von Werder Bremen genervt auf die wiederholte Frage nach einem Comeback in der deutschen Nationalmannschaft reagiert. „Ich würde es cool finden – ich glaube, ich bin immer sehr respektvoll mit den Medien –, wenn die Medien auch anfangen, mich zu respektieren“, sagte der 33-Jährige nach dem 2:2 (0:2) gegen den SC Paderborn in einem DAZN‑Interview.

Er ergänzte: „Und wenn ich jetzt 44-mal gesagt habe, dass ich da nicht drüber reden will, wäre es cool, wenn wir nicht mehr darüber reden.“

Bremen-Trainer Thioune schwärmt von Füllkrug

Gegen Paderborn holten die Bremer zum dritten Mal nacheinander einen 0:2-Rückstand auf. Füllkrug schoss dabei seine Tore fünf und sechs in den vergangenen fünf Spielen (59./65., Handelfmeter). Nach der Partie lobte Werders Trainer Daniel Thioune seinen Torjäger in den allerhöchsten Tönen.

Niklas Füllkrug jubelt im Werder-Trikot nach dem 1:2 gegen Augsburg auf dem Rasen.
Niclas Füllkrug konnte erneut überzeugen und rettete dem SV Werder Bremen einen Punkt gegen den Aufsteiger aus Paderborn.
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„Ehre, wem Ehre gebührt: Niclas macht das überragend seit Wochen“, sagte er. „Das kann man in München ganz gut. Wenn man das Umfeld hat bei den Bayern und die Spieler drumherum, dann ist das selbstverständlich. Bei uns ist es das nicht.“

Dritte Rückkehr des Stürmers zu Werder

Werders Trainer hob nicht nur Füllkrugs Torquote hervor, sondern auch dessen Wert als Teamspieler. „Das ist nicht immer nur das auf dem Platz – sondern das ist auch das, was in der Kabine passiert: Wenn er die Jungs anschiebt. Wenn er vorweggeht. In keiner Trainingseinheit ist er sich zu schade, danach noch mehr zu machen und mehr zu wollen“, sagte Thioune. Das sei „mega-beeindruckend“.

Füllkrug kehrte in seiner Karriere bereits zum dritten Mal nach Bremen zurück. Seine beiden vergangenen Auslandsstationen bei West Ham United und AC Mailand verliefen enttäuschend. „Den hätte ich gern getroffen oder gesehen, der vorher schon sagt, dass er so einschlägt“, sagte Thioune. (dpa/kms)