„Unglaubliche Energie“: Niclas Füllkrug winkt Startelf – Thioune gefällt Selbstkritik des Werder-Profis
Stand: 28.08.2026, 19:18 Uhr
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Während Niclas Füllkrug seine Comeback-Leistung ziemlich selbstkritisch beurteilte, ist Werder Bremens Trainer Daniel Thioune positiv überrascht vom Rückkehrer.
Bremen – Ausgerechnet in Freiburg schließt sich für Niclas Füllkrug am Sonntag ein Kreis. Vor fast genau drei Jahren bestritt der Stürmer dort sein letztes Bundesliga-Spiel für den SV Werder Bremen. Am zweiten Spieltag der Saison 2023/24 verloren die Grün-Weißen kurz vor Schluss mit 0:1 im Breisgau, Füllkrug stand die kompletten 90 Minuten auf dem Platz. Wenige Tage später wechselte er dann zu Borussia Dortmund. Nun ist der 33-Jährige zurück – und wird in Bremen bereits wieder vor dem Saisonstart als Heilsbringer gefeiert. Auch beim Pokal-Comeback gegen Lüneburger war Füllkrug einer der großen Publikumslieblinge, erzielte per Elfmeter ein Tor. Mit seiner eigenen Leistung war der Angreifer anschließend allerdings keineswegs zufrieden und betonte dies auch öffentlich in Interviews. Werders Cheftrainer Daniel Thioune sieht das positiv und erwartet, dass Füllkrug auch sportlich schnell zu einer wichtigen Figur wird.

Werder-Bremen-Trainer Daniel Thioune überrascht von Niclas Füllkrugs gutem körperlichen Zustand
„Den Niclas, den wir alle kennen, der hat als Typ jetzt schon einen hohen Impact auf die Mannschaft gehabt“, sagt der Coach des SV Werder Bremen. Nun gehe es darum, „dass er auch sportlich einen hohen Impact auf uns hat“. Thioune zeigt sich dabei vor allem von Füllkrugs Physis angetan: „Ich finde, dass er in einem fast schon überraschend guten körperlichen Zustand ist, nachdem er sehr wenig gespielt hat.“ Wie viele Minuten Niclas Füllkrug bekommen wird, soll sich Schritt für Schritt entscheiden. Ein Einsatz von Beginn an ist dennoch wahrscheinlich. „Es wäre keine Überraschung, wenn er am Sonntag in der Startelf stehen würde“, so Thioune.
Niclas Füllkrug bringt „unglaubliche Energie“ zu Werder Bremen: „Die ist richtig ansteckend“
Dass Niclas Füllkrug seine eigene Leistung zuletzt als nicht so optimal bewertet hatte, gefällt dem Coach. „Ich freue mich, wenn jemand selbstkritisch mit seiner Leistung umgeht. Ich habe ihn aber nicht so schlecht gesehen, wie er es selbst gesagt hat“, erklärt der 52-Jährige. Und dann wäre da noch jene Eigenschaft, die Füllkrug schon zu früheren Zeiten beim SV Werder Bremen ausgezeichnet hat und die er offenkundig auch jetzt wieder innerhalb der Kabine und auf dem Platz ausstrahlen möchte. „Wir brauchen seine unglaubliche Energie. Die ist richtig ansteckend“, sagt Thioune – und fügte mit Blick auf den Saisonstart hinzu: „Das wird uns auch am Wochenende in Freiburg helfen.“ (bvo)