Nach WM-Aus: Breel Embolo bricht sein Schweigen

Aktualisiert21. Juli 2026, 08:51

Gelb-Rot nach SchwalbeZehn Tage nach WM-Aus: Embolo bricht sein Schweigen

Breel Embolo fliegt im Viertelfinal nach einer Schwalbe vom Platz und leitet damit die Niederlage gegen Argentinien ein. Auf Instagram spricht der 29-Jährige nun erstmals über das WM-Aus.

Konstantin Furrer

Embolo sieht Rot nach einer Schwalbe: Jetzt spricht der 29-Jährige.

Darum gehts

  • Breel Embolo meldet sich zehn Tage nach dem WM-Aus der Schweiz erstmals auf Instagram zu Wort.
  • Der 29-Jährige hatte im Viertelfinal gegen Argentinien nach einer Schwalbe Gelb-Rot gesehen – die Schweiz verlor 1:3.
  • Auf seine Schwalbe geht Embolo nicht ein, verspricht aber: «Wir werden stärker zurückkommen.»

Es ist die Szene des WM-Viertelfinals zwischen der Schweiz und Argentinien: Nach gut 70 Minuten sieht Breel Embolo nach einer Schwalbe die zweite Gelbe Karte und muss vom Platz. Der Basler vergiesst beim Verlassen des Feldes Tränen und muss von seinen Mitspielern getröstet werden.

Die Schweiz kann sich mit zehn Spielern zwar noch in die Verlängerung retten, kassiert dort aber zwei Tore und verliert schlussendlich mit 1:3 gegen die Südamerikaner. «Ihr könnt euch ja vorstellen, wie es ihm geht», sagt Murat Yakin nach dem Spiel an der Pressekonferenz.

Embolo selbst gibt am Tag des Schweizer WM-Outs keine Interviews. In der Mixed Zone verlässt der Rennes-Angreifer den Raum mit gesenktem Blick und aufgesetzter Kappe.

Embolo ist nach der Rote Karte untröstlich.

Embolo ist nach der Rote Karte untröstlich.AFP

Rund zehn Tage später spricht der 29-Jährige nun erstmals über das WM-Aus. «Ich habe einige Zeit gebraucht, um diese Niederlage wirklich zu verarbeiten», schreibt Breel Embolo auf Instagram. Auf seine Schwalbe geht der Stürmer vom Stade Rennes in seinem Post aber nicht ein. «Es gibt immer noch keine Worte, um die Enttäuschung zu beschreiben, die ich empfinde», so Embolo weiter.

Er bedankt sich bei allen für die grosse Unterstützung und schreibt weiter: «Diese Niederlage tut weh, aber sie wird uns nicht definieren. Die Schweiz verdient grossartige Momente, und wir werden weiterkämpfen, um sie euch zu bescheren. Wir werden stärker zurückkommen. Die Schweiz wird stärker zurückkommen.»

Konstantin Furrer

Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.

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