Zittersieg für Niners - MBC souverän weiter
Basketball | BBL-Pokal
Stand: 12.09.2026 22:02 Uhr
Die Niners Chemnitz und der Syntainics MBC stehen im Achtelfinale des BBL-Pokals. Doch der Sieg der Niners bei Zweitligist Gießen hing am seidenen Faden. Die Weißfelser steigerten sich in Göttingen nach der Pause.
von Sport im Osten
Niners glücklich bei Zweitligist Gießen weiter
Die Niners Chemnitz haben sich ins Achtelfinale des BBL-Pokals gezittert. Bei Zweitligist Gießen 46ers setzte sich das Team von Trainer Rodrigo Pastore mit 77:70 durch. Doch die Entscheidung fiel erst in den letzten Sekunden der Partie. Die besten Werfer waren Cobe Williams mit 24 und Stefan Smith mit 22 Punkten. Im Achtelfinale reisen die Sachsen dann zu den Löwen Braunschweig.
Nach fast vier Monaten Sommerpause kamen die Niners nicht so richtig in die Partie. Im ersten Viertel lief man meist einem Rückstand hinterher. Beim 15:17 (8.) führte Chemnitz, leistete sich dann zwei Fehler und ging mit einem 17:20 in den zweiten Durchgang. Dort wurde es nicht besser, vor allem in der Defensive agierten die Niners zu nachlässig. Folgerichtig zog Göttingen auf 29:22 (14.) davon. Und das BBL-Team lief dem Rückstand weiter erfolglos hinterher, zur Pause hieß es 48:39 für den Außenseiter.
Nach der Pause stimmte die Aggressivität in der Abwehr, die nun besser stand. Und so wechselte die Führung auch, es ging mit einem 60:58 in die letzten zehn Minuten. Und da wuchs der Vorsprung auf acht Punkte. Doch irgendwie sollte es doch noch heiß werden. Zunächst traf Gießen fast fünf Minuten gar nichts, dann gingen drei Dreier rein. Und die Chemnitzer schluderten ihrerseits. Und schon stand es drei Minuten vor Schluss nur noch 71:70 für die Niners. In der hektischen Schlussphase behielt der Erstligist dann die Nerven.
MBC nach Schwächephase souverän in Göttingen
Vuk Radojicic (re. Syntainics) dribbelt gegen Tai Bibbs.
Auch der Syntainics MBC steht in der nächsten Pokalrunde. Die Weißenfelser setzten sich bei Zweitligist BG Göttingen trotz eines schwachen zweiten Viertels am Ende deutlich mit 113:83 (53:52) durch. Bester MBC-Werfer war Kostja Mushidi mit 24 Punkten. Im Achtelfinale geht es zu den Würzburg Baskets.
Ohne Spencer Reaves, der weiterhin an einer Sprunggelenksverletzung laboriert, starten die Weißenfelser sehr diszipliniert und legten bis zur ersten Viertelpause einen 32:16-Vorsprung aufs Parkett. Dann war der Spielfaden aber plötzlich weg, der Zweitligist kam Punkt auf Punkt heran und führte kurz vor der Halbzeit sogar erstmals im Spiel mit 52:50. Ein Dreier von Kris Lyburn rettete dann wenigstens ein 53:52 in die Kabine.
Danach kam der MBC wieder souverän ins Spiel, schraubte die Führung auf 75:58 (27.). Göttingen bekam jetzt nicht mehr den Fuß in die Tür, verlor dieses Viertel mit 11:30. Damit ging es mit einem 20-Punkte-Vorsprung in die letzten zehn Minuten. Und da ging fast jeder Wurf, auch von der Dreierlinie, in den Korb. Spätestens beim 98:71 (35.) war Göttingen der Zahn gezogen.
rei
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