Zu einfache Gegentore bei Förster-Debüt: 2:3 bei Generalprobe in Hannover – Schleusener und Gonçalves treffen

Zu einfache Gegentore bei Förster-Debüt 2:3 bei Generalprobe in Hannover – Schleusener und Gonçalves treffen

31.07.2026 · 18:56 Uhr

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Foto: Moritz Mueller

Hannover · Eine Woche vor dem Drittliga-Auftakt haben die Düsseldorfer ein letztes Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestritten. Das Team von Alexander Ende war in Niedersachsen zu Gast und traf auf Zweitligist Hannover 96 – und verlor den Härtetest mit 2:3.

Alexander Ende war sich im Vorfeld sicher: Das Testspiel in Niedersachsen wird seinem Team helfen. Der Coach und seine Fortuna waren eine Woche vor dem Drittliga-Start in Mannheim (7. August, 19 Uhr) in der Fremde unterwegs und trafen auf Hannover 96. Ging es nach Ende, war das die Generalprobe, die seine Elf benötigte. „Hannover hat in der Breite einen unfassbar starken Kader. Egal, welche Konstellation da auf uns trifft, das wird ein Top-Niveau sein“, sagte Ende vor dem Spiel. Und er lag richtig: Die 96er forderten die Rheinländer beim 2:3 am Freitag ordentlich heraus.

Im Testspiel ging es für den 46-Jährigen darum, weitere Erkenntnisse über sein Team zu sammeln. Dafür nahmen es die Düsseldorfer in Kauf, einige hundert Kilometer auf sich zu nehmen. „Das machen wir gerne, weil vielleicht der ein oder andere Finger in die Wunde gelegt wird, was sehr wertvoll in der Vorbereitung ist“, berichtete Ende. Wertvoll war der Härtetest gegen die spielstarken Hannoveraner definitiv für Fortuna, die auf ihren Kapitän verzichtete. Allerdings hatte das anfängliche Fehlen von Jorrit Hendrix keine gesundheitlichen Gründe, der Niederländer ist zum Drittliga-Auftakt in Mannheim gesperrt. Deshalb nutzte Ende die Chance, damit sich seine Elf im Mittelfeld ohne Hendrix einspielen konnte.

Der Coach startete mit folgender Anfangsformation: Das Tor hütete Lasse Rieß, in der Viererkette liefen Matthias Zimmermann, Elias Egouli, Dominique Heintz und Sascha Risch auf. Im Mittelfeld kamen Elias Arden, Yassine Bouchama, Anas Slimani und Jomaine Consbruch zum Einsatz – die Doppelspitze bildeten Fabian Schleusener und Eric Hottmann bei der Fortuna, die von Beginn an hoch angelaufen wurde. Doch auch die Düsseldorfer waren mutig – sie attackierten früh, spielten munter mit und hatten den ersten Abschluss: Egouli prüfte Leo Weinkauf, der den Distanzschuss sicher aufnahm.

Auf der anderen Seite machte es der Zweitligist, bei dem der Großteil der Stammspieler am Samstag im Rahmen der Saisoneröffnung gegen PEC Zwolle zum Einsatz kommt, besser – und ging viel zu einfach mit 1:0 in Führung (20.): Ein langer Ball von Weinkauf in die Spitze landete bei Benedikt Pichler, der Egouli umspielte und den Ball in die lange Ecke zirkelte. Kurz darauf hätten die 96er erhöhen können, doch Taycan Etcibasi zielte alleine vor Rieß rechts am Tor vorbei.

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Foto: pictureshooting.AT/Albert Mikovits/Albert Mikovits

Hannover blieb bestimmend und legte das 2:0 nach 40 Minuten nach: Nach einer Ecke kam der Ball über Umwege zu Franz Roggow, der aus kurzer Distanz einschob. In dieser Szene verteidigten die Düsseldorfer nicht konsequent und fingen sich erneut einen einfachen Treffer. Das war aber nicht die einzige schlechte Nachricht: Egouli fasste sich an die Muskulatur und musste vor der Pause durch Tim Oberdorf ersetzt werden.

Mit Wiederanpfiff kam Fortuna gut aus der Kabine und setzte Akzente für einen möglichen Anschlusstreffer. Schleusener zwang Weinkauf per Kopf zu einer Glanzparade. Torwartkollege Rieß war dagegen auch beim dritten Gegentor machtlos. Nach einem Ballverlust der Düsseldorfer schob Tom Hobrecht ohne Mühe zum 3:0 ein (54.) – mitten in Fortunas starker Phase. Immerhin holte der eingewechselte Hendrix einen Elfmeter heraus, Schleusener verkürzte auf 1:3 (67.). Trotz teilweise guter Akzente sollte es zu mehr nicht reichen – lediglich Miguel Gonçalves verkürzte kurz vor Schluss auf 2:3 (90.). Somit gibt es zum Drittliga-Auftakt für Ende und Co. noch einiges zu tun.

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