Sydney Sweeneys Werbespot sorgt für Aufregung

Zu nackt?

Sydney Sweeneys neuester Werbespot sorgt für rote Köpfe

Sydney Sweeney erhitzt erneut die Gemüter – und zwar abermals mit einer Werbekampagne. Die Schauspielerin steht für Novig vor der Kamera, und das ziemlich knapp bekleidet.

Publiziert: 18:45 Uhr

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Aktualisiert: 19:05 Uhr

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Sydney Sweeney wirbt nackt für Novig-Wett-App und sorgt für Debatten
  • Kritik: Frauen im Sport werden auf Haut reduziert, kein Fortschritt
  • Novig-Kampagne kritisiert: Uneingeschränkt sichtbar trotz sexuell aufgeladenem Inhalt

Sabrina Rhyner

Sydney Sweeney (29) zieht einmal mehr alle Blicke auf sich – und sorgt erneut für hitzige Debatten. In einem knapp einminütigen Spot für die Prediction-Market-App Novig posiert die US-Schauspielerin nahezu nackt, nur zwei Footballbälle verdecken das Nötigste, während sie verheissungsvoll in die Kamera säuselt. Ihr Versprechen als Gesicht und strategische Partnerin der Plattform: «Just Sports». 

Die Kritik liess nicht lange auf sich warten. Zuhauf wird die Ausrichtung der Kampagne missbilligt, vor allem Frauen aus der Sportbranche gehen auf die Barrikaden. Ihr Vorwurf: In einem ohnehin männerdominierten Umfeld sei diese Kampagne ein gewaltiger Rückschritt. Wenn Frauen im Sportkontext vor allem über nackte Haut inszeniert werden, habe das nichts mit echter Repräsentation zu tun. 

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Auf Social Media richtet sich der Frust ebenso gegen die Plattformen selbst: Viele Nutzer ärgern sich darüber, dass ein so sexuell aufgeladener Werbespot uneingeschränkt sichtbar zu sehen ist. Auch gibt es den Vorwurf einer Doppelmoral. Denn während gewöhnliche Bikinifotos oft wegen Richtlinienverstössen gelöscht werden, wird bei kommerziellen Grosskampagnen lieber ein Auge zugedrückt.

Der Vergleich hinkt

Sweeneys Versuche, den Spot mit dem bekannten «ESPN Body Issue» zu vergleichen, gingen ebenfalls nach hinten los. Kritiker winken ab: Das «Body Issue» sei ins Leben gerufen worden, um athletische Leistungsfähigkeit zu feiern. Das stehe in keinem Verhältnis zur Vermarktung einer Wett-App durch einen Hollywood-Star. 

Sie weiss, wie der Hase läuft

Es ist keineswegs Sweeneys erste Werbekontroverse: Bereits 2025 wirbelte ihr Deal mit Dr. Squatch reichlich Staub auf. Sie vermarktete ihr eigenes Badewasser in Form von Seife und entfachte damit eine heftige Debatte über Selbst-Sexualisierung.

Bereits 2025 wirbelte ihre American-Eagle-Kampagne unter dem Slogan «Sydney Sweeney has Great Jeans» – ein Wortspiel mit «Genes», also zu Deutsch «Gene» – gewaltig Staub auf. Kritiker sahen in der Kombination aus blauen Augen, blonden Haaren und «guten Genen» problematische Anspielungen auf Eugenik oder weisse Überlegenheitsmythen. Sweeney selbst blockte damals ab: Sie sei Schauspielerin und wolle einfach nur Geschichten erzählen, politische Stempel lehne sie ab.

Vor diesem Hintergrund wirkt die Botschaft im neuen Novig-Spot – «no politics. Just you, your takes, and sports» – wie eine Ansage. Doch so sehr der Werbeclip versucht, den Fokus rein auf den Sport zu lenken: Die Realität holt Sweeney schnell ein. Kaum ein Auftritt der 29-Jährigen vergeht, ohne dass er sofort zur Arena für Grundsatzdebatten unserer heutigen Unterhaltungskultur wird.