Zverevs nächster Seitenhieb im Schlagabtausch der Tennislegenden: „Liebt es, Geschichten zu erzählen“
Zverev legt mit nächstem Seitenhieb in der Beziehung zu Becker nach
Stand: 28.07.2026, 22:03 Uhr
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Zwei deutsche Tennislegenden und die Frage, wer eigentlich mehr trainiert. Alexander Zverev hält Boris Beckers Aussage dazu nicht für glaubwürdig.
Frankfurt – Gut einen Monat vor dem Start der US Open und damit des letzten Grand Slams des Tennisjahres wird der amtierende French-Open-Sieger Alexander Zverev auf Boris Becker und dessen Trainingsroutinen angesprochen. „Ich glaube, Boris liebt es auch, Geschichten zu erzählen. Da muss man auch mal ehrlich sein“, sagte Zverev im Interview mit dem Youtuber „Knossi“.

Dieser fragte zuvor nach Zverevs Trainingszeiten: „Dann hat man morgens trainiert und abends trainiert und zwischendurch Schule?“ Dabei ging „Knossi“ auch auf eine Aussage Beckers ihm gegenüber ein: „Er hat morgens trainiert, abends trainiert und ist dann abends noch einmal vier Stunden länger geblieben, als alle anderen schon gegangen sind. Das hat er gemeint, hat für ihn den Erfolg ausgemacht.“
Wechselhaftes Verhältnis zwischen Becker und Zverev
Für Zverev eine wenig glaubhafte Geschichte, auch wenn er seinen Seitenhieb schnell selbst entschärfte: „Ich liebe Boris aber, also überhaupt nichts gegen ihn.“ Der nicht gerade für seine Zurückhaltung bekannte aktuelle Weltranglistendritte erläuterte danach seine Trainingseinheiten: „Ich habe dann am Morgen trainiert, immer so von 9 bis 11, und dann haben wir am Nachmittag wieder von 4 bis 7 trainiert.“
In dem zeitlichen Umfang ihrer angeblichen Trainingsroutine unterscheiden sich Becker und Zverev also gar nicht mal so stark. Das Verhältnis der beiden Tennisstars ist seit jeher Schwankungen unterlegen. Zverev reagierte auch schon einmal allergisch auf die Kritik des ehemaligen Wimbledon-Siegers. „Ich glaube, dass er so ein bisschen nach Aufmerksamkeit sucht – und die bekommt er über mich“, äußerte sich Zverev vor gut einem Jahr gegenüber Bild.
Becker dagegen betont regelmäßig seine Wertschätzung für den 29-Jährigen und bezeichnet sich selbst als „sein größter Fan“. Und als solcher wird er Zverev auch bei den US Open die Daumen drücken. In den Vereinigten Staaten steht für Zverev dort aber erst einmal die Teilnahme am Mixed-Turnier an, das aufgrund seines neuen Modus nicht unumstritten ist. (phm)