Kasparow warnt vor Eskalation an der NATO-Grenze: „Mindestens 50 Prozent Wahrscheinlichkeit“

Stand: 04.09.2026, 18:30 Uhr

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Kasparow warnt im Interview vor russischen Übergriffen und wirft dem Westen Feigheit vor.

Moskau – Der frühere Schachweltmeister und Kreml-Kritiker Garri Kasparow warnt in einem Interview vor einer möglichen direkten Eskalation Russlands an der NATO‑Grenze. Besonders Estland und Lettland könnten aus seiner Sicht betroffen sein. Zugleich fordert er eine deutlich härtere Abschreckung des Westens – bis hin zu amerikanischen Raketen mit Atomsprengköpfen an Polens Grenze.

Geheimes Spiel der Witcher-Macher: CD Projekt Red gibt jetzt richtig Gas

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CD Projekt Red macht Ernst: Nach The Witcher und Cyberpunk kommt die nächste große Open World

CD Projekt Red macht Ernst: Nach The Witcher und Cyberpunk kommt die nächste große Open World
Bildquelle: CD Projekt

The Witcher 4 und Cyberpunk 2 sind offenbar nicht genug. CD Projekt Red will die nächste Open World.

Was bei Longevity wirklich zählt – und welche Trends man sich sparen kann

Stand: 04.09.2026, 18:27 Uhr

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Muss man für ein langes, gesundes Leben ständig an sich arbeiten? Longevity-Experte Nils Behrens hält wenig von Optimierungsdruck. Im Interview verrät er, welche Trends ihn enttäuscht haben und warum soziale Beziehungen für die Langlebigkeit so wichtig sind.

Gefahr auf den Kanaren: Schon 45 Badetote

Schon 45 Tote

Das steckt hinter den Todesströmungen auf den Kanaren

45 Badetote seit Januar. Diese Zahl schockiert. Strömungen rund um die Kanaren forderten dieses Jahr viele Opfer. Behörden warnten vor der Gefahr, doch über 20 Touristen ignorierten die Alarme. Was steckt hinter den Todesströmungen? Ein Überblick.

„Glücksgefühle“-Festival ohne Alphaville: Für immer dumm

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04.09.2026

Die drei Gründungsmitglieder von Alphaville auf einer Aufnahme von 1994

Alphavilles Debütalbum Forever Young erschien 1984

Foto: Fryderyk Gabowicz/United Archives/picture alliance

BSW-Austritte in Thüringen: Wer die AfD verhindern will, muss auf die Linke setzen

Daniel Bax

In Thüringen stützt die Partei jetzt eine CDU-geführte Minderheitsregierung. Bald auch in Sachsen-Anhalt? Das widerlegt die Klischees über die Linke.

Heidi Reichinnek (Die Linke), Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, kommt zu einer Wahlkampfveranstaltung der Linken auf den Holzmarkt, sie macht ein Zeichen des Sieges
Das BSW dürfte bald Geschichte sein. Doch die Linke erweist sich als Fels in der Brandung

Foto: Jan Woitas/dpa

Bund will Gewerbesteuer für Rechenzentren gerechter verteilen

Dafür will die Bundesregierung den sogenannten Zerlegungsmaßstab speziell für diese Branche im Gewerbesteuergesetz ändern. Zerlegt werden die Steuerzahlungen von Unternehmen, wenn diese mehrere Betriebsstätten haben. Dafür werden die Anteile abhängig von den am jeweiligen Standort ausgezahlten Arbeitslöhnen berechnet. Für Rechenzentren ist dieser Maßstab ungeeignet: Ihre hohen Renditen werden mit Technik, nicht mit Menschen erwirtschaftet. Entsprechend wenig Gewerbesteuer kommt an den einzelnen Standorten an. Und das, obwohl gerade diese Gebäudeklasse viel Fläche verbraucht, überproportional viel Energie sowie Wasser benötigt und die Nachbarschaft mit Lärm, Verschattung und Abwärme belastet.

Schüler der Gerhart-Hauptmann-Schule Wanfried zeigen Zirkusshow

Stand: 04.09.2026, 18:21 Uhr

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Mathe, Deutsch oder Kunst – was normalerweise auf dem Stundenplan der Mädchen und Jungen der Gerhart-Hauptmann-Schule in Wanfried steht, wurde in dieser Woche gegen Trapez, Seiltanz und Akrobatik getauscht. Die Mädchen und Jungen haben gemeinsam mit dem Circus Casselly eine eigene Zirkusvorstellung auf die Beine gestellt.

Bewegende Schicksale jüdischer Familien: Langenfelder Forscher vom Auschwitz Komitee geehrt

Ein jüdisches Schicksal aus Langenfeld: die Familie Zade. Hugo Zade, ein Arzt, 1907 von Berlin nach Langenfeld gezogen, Mitglied der "Theaterkommission", Träger des Verdienstkreuzes für Kriegshilfe.

Dann kommen die Nationalsozialisten an die Macht. Ab 1935 wird seine Praxis boykottiert, er muss als Arzt aufgeben. Zade verlässt mit seiner Familie die Stadt, wird Arzt im Jüdischen Krankenhaus in Köln. Aber er entgeht dem Nazi-Terror nicht: 1941 wird er mit seiner Frau Marta ins Ghetto Litzmannstadt deportiert und vermutlich im Jahr 1944 in Auschwitz ermordet.