Bund will Gewerbesteuer für Rechenzentren gerechter verteilen

Dafür will die Bundesregierung den sogenannten Zerlegungsmaßstab speziell für diese Branche im Gewerbesteuergesetz ändern. Zerlegt werden die Steuerzahlungen von Unternehmen, wenn diese mehrere Betriebsstätten haben. Dafür werden die Anteile abhängig von den am jeweiligen Standort ausgezahlten Arbeitslöhnen berechnet. Für Rechenzentren ist dieser Maßstab ungeeignet: Ihre hohen Renditen werden mit Technik, nicht mit Menschen erwirtschaftet. Entsprechend wenig Gewerbesteuer kommt an den einzelnen Standorten an. Und das, obwohl gerade diese Gebäudeklasse viel Fläche verbraucht, überproportional viel Energie sowie Wasser benötigt und die Nachbarschaft mit Lärm, Verschattung und Abwärme belastet.

Schüler der Gerhart-Hauptmann-Schule Wanfried zeigen Zirkusshow

Stand: 04.09.2026, 18:21 Uhr

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Mathe, Deutsch oder Kunst – was normalerweise auf dem Stundenplan der Mädchen und Jungen der Gerhart-Hauptmann-Schule in Wanfried steht, wurde in dieser Woche gegen Trapez, Seiltanz und Akrobatik getauscht. Die Mädchen und Jungen haben gemeinsam mit dem Circus Casselly eine eigene Zirkusvorstellung auf die Beine gestellt.

Bewegende Schicksale jüdischer Familien: Langenfelder Forscher vom Auschwitz Komitee geehrt

Ein jüdisches Schicksal aus Langenfeld: die Familie Zade. Hugo Zade, ein Arzt, 1907 von Berlin nach Langenfeld gezogen, Mitglied der "Theaterkommission", Träger des Verdienstkreuzes für Kriegshilfe.

Dann kommen die Nationalsozialisten an die Macht. Ab 1935 wird seine Praxis boykottiert, er muss als Arzt aufgeben. Zade verlässt mit seiner Familie die Stadt, wird Arzt im Jüdischen Krankenhaus in Köln. Aber er entgeht dem Nazi-Terror nicht: 1941 wird er mit seiner Frau Marta ins Ghetto Litzmannstadt deportiert und vermutlich im Jahr 1944 in Auschwitz ermordet.

Kreuze für Erhalt der Demokratie – Bündnis rät bei Kundgebung am Rathaus zur Stimmabgabe für demokratische Parteien

Stand: 04.09.2026, 18:28 Uhr

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Uslar, Kundgebung Uslar bleibt bunt vor dem Rathaus

Ein Kreuz für die Demokratie: An der Kundgebung vor dem Rathaus nahmen am Freitagvormittag rund 30 Personen teil, weitere Schaulustige waren Beobachter am Rande des Wochenmarktes. © Jürgen Dumnitz

Uslar – „Wir überlassen unsere Demokratie nicht den Extremisten“, sagte Jürgen Budzinsky als Sprecher des Demokratiebündnisses Weser Solling am Freitagvormittag bei einer Kundgebung vor dem Alten Rathaus in Uslar. Rund 30 Leute waren dabei und etliche davon stellten sich hinter das bunte Kreuz vor einem „Uslar bleibt bunt“-Plakat des Bündnisses.

Jetzt sind Kallifidas und Smarzly gefordert

Stand: 04.09.2026, 18:20 Uhr

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Alina Windhorst, TV Neerstedt, Handball

Wieder da: Alina Windhorst ist vom TuS Frisia Goldenstedt zum TV Neerstedt zurückgekehrt. © Tamino Büttner

Für Landesliga-Vizemeister TV Neerstedt II geht es in der neuen Saison nur um den Klassenerhalt.

Berlin: Hacker veröffentlichen offenbar mehr als eine Million Daten

Die kriminelle Hackergruppe Rhysida hat ihre Drohung gegen den Berliner Senat wahr gemacht und fast sechs Terabyte teils kritischer Daten ins Netz gestellt.

Die Erpresser hatten nach einem massiven Cyberangriff auf die Landesverwaltung auf ihrer Leak-Site einen Countdown geschaltet und ein Lösegeld von 30 Bitcoin (umgerechnet rund zwei Millionen Euro) gefordert. Der Countdown lief am Freitag gegen 15.35 Uhr ab. Der Berliner Senat hatte vorab bekräftigt, auf derartige Erpressungen grundsätzlich nicht einzugehen.

Dieter Hallervordens Theater in Berlin: 2,3 Millionen Euro Corona-Hilfen

Die Halliwood Filmgesellschaft von Dieter Hallervorden, die unter anderem das Schlosspark Theater in Steglitz betreibt, wird seit Jahren vom Land Berlin finanziell unterstützt. Auch während der Corona-Pandemie erhielt das Unternehmen staatliche Hilfen in Millionenhöhe. Hinzu kommen öffentliche Leistungen wie die zeitweise mietfreie Nutzung von Räumen des Landes.

Centralstation wird zum „Club der Zukunft“

Stand: 04.09.2026, 18:37 Uhr

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Im Saal der Centralstation gibt es am Samstagabend viel zu hören und zu sehen.

Im Saal der Centralstation gibt es am Samstagabend viel zu hören und zu sehen. © Rolf Oeser

Die Hochschule Darmstadt verwandelt den Saal der Centralstation in eine interaktive 3D-Klanglandschaft. Das Publikum kann am Samstagabend selbst Teil des immersiven Sound- und Audioevents werden.